Albstadt/Sigmaringen - Für 774 Erstsemester der Hochschule Albstadt-Sigmaringen hat am 4. Oktober die Vorlesungszeit im Wintersemester mit einem Begrüßungstag begonnen. Außerdem lernten sie ihre Bachelor- oder Masterstudiengänge und die Serviceeinrichtungen der Hochschule kennen.
In Sigmaringen hieß Rektor Professor Dr. Günter Rexer die Neuen herzlich willkommen, in Albstadt übernahm Prorektor Professor Dr. Dirk Berndsen diesen Part. Beide gingen kurz auf die Geschichte der Hochschule und deren organisatorischen Aufbau ein. Sie ermunterten die Studierenden, in Gremien mitzuwirken und die Angebote der Hochschule zu nutzen. „Eigeninitiative, Selbstverantwortung und Selbstmanagement werden in den kommenden Monaten Schlüsselbegriffe für Ihren Erfolg sein“, sagte der Rektor und wünschte den Erstsemestern für ihr Studium alles Gute.
Oberbürgermeister Dr. Jürgen Geneveckow persönlich begrüßte die Studenten in Albstadt, die Begrüßung im Namen der Stadt Sigmaringen übernahm Andreas Senghas vom Amt für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Stadtmarketing. Außerdem waren an beiden Standorten studentische Vertreter aus Gremien und Vereinen mit dabei, die die Neuen zu eigenen Veranstaltungen einluden. Die Studienanfänger verteilten sich nach der Begrüßung in ihre Studiengänge, im Laufe des Tages lernten sie noch die verschiedenen Einrichtungen und Services der Hochschule kennen.
Momentan sind insgesamt 2950 Studenten in den 18 Bachelor- und Masterstudiengängen der Hochschule eingeschrieben. In Albstadt gibt es 443 Erstsemester und in Sigmaringen 331. Ein Großteil kommt aus Baden-Württemberg (641 von 774 Erstsemestern), die zweitgrößte Gruppe stellen die Bayern (55 Erstsemester). 41 Prozent sind Frauen und zwölf Prozent haben keinen deutschen Pass.
Tugba Kurban gehört zu den Erstsemestern des Studiengangs Lebensmittel/Ernährung/Hygiene. Die 21-Jährige stammt aus der Türkei und hatte vor dem Studienstart Bedenken wegen ihrer Sprachkenntnisse. „Aber ich habe bisher alles gut verstanden“, freut sie sich. „Alle sind hilfsbereit und beantworten meine Fragen.“ Sie hätte auch schon Freunde gefunden und fühle sich wohl an der Hochschule.