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08.02.2017

Vernetzte Lebensmittelproduktion - Auftaktveranstaltung zu InnoNetz

 


​Podiumsdiskussion über den praktischen Nutzen von Netzwerken
 

Projektleiter Prof. Dr. Christian Gerhards begrüßte die Gäste und erklärte die Vorteile eines regionalen Kompetenznetzwerks
Albstadt/Sigmaringen. Mit einer Auftaktveranstaltung im Gaggli NudelHaus in Mengen ist am 1. Februar das Innovationsnetzwerk für nachhaltige und ressourceneffiziente Lebensmittelproduktion (InnoNetz) gestartet. Es soll für mehr Austausch unter den Unternehmen und eine stärkere Vernetzung von Forschung und Wirtschaft sorgen. Rund 60 Gäste aus großen und kleinen Unternehmen der Lebensmittelbranche, Vertreter von Banken, Kammern und Bildungseinrichtungen waren der Einladung der Hochschule gefolgt.
 
Projektleiter Prof. Dr. Christian Gerhards erklärte zunächst die Idee eines regionalen Kompetenznetzwerks und stellte Möglichkeiten vor, wie Lebensmittel- und Gerätehersteller sowie Betriebe der Gemeinschaftsverpflegung von der Vernetzung und dem Know-How der Hochschule profitieren könnten. Durch das gemeinsame Engagement der Unternehmen und Hochschule könne das Netzwerk rasch mit Leben erfüllt werden, so seine Überzeugung. Die besonderen Chancen, die sich für den Landkreis und die weitere Region aus einer stärkeren Vernetzung von Forschung und Wirtschaft ergeben, unterstrichen auch Prof. Dr. Matthias Premer, Prorektor Forschung an der Hochschule und Dr. Bernhard Kräußlich, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung des Landkreises Sigmaringen, insbesondere mit Blick auf den geplanten Innovationscampus Sigmaringen. Im Anschluss teilte Georg Hoffmann, Nachhaltigkeitsmanager der Alfred Ritter GmbH & Co. KG die Erfahrungen des Unternehmens im Bereich Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit sei ein Thema, das alle Mitarbeiter einer Firma betreffe und das sich immer weiter entwickle, so Hoffmann.
 
Der offizielle Teil der Veranstaltung schloss mit einer Podiumsdiskussion über den praktischen Nutzen von Netzwerken. Direkte persönliche Kontakte und unkomplizierter Zugang zu branchenübergreifendem Know-How lagen dabei weit vorn. „Man kann mal schnell fragen, anstatt sich totzugoogeln“, fasste es Hoffmann zusammen. Der Geschäftsführer des Schweizerischen Kompetenznetzwerks der Ernährungswirtschaft, Dr. Frank Burose, sieht in Kompetenznetzwerken eine Möglichkeit, Innovation und Wissenstransfer voranzutreiben. Davon würden Unternehmen aller Größen und entlang der gesamten Wertschöpfungskette profitieren. Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg eines Netzwerks sei aber ein offener, ehrlicher und vertrauensvoller Austausch unter den Mitgliedern. Bernhard Grieb von der Clusteragentur Baden-Württemberg  erklärte, dass jedes Unternehmen den Grad seiner Offenheit und Kooperationsbereitschaft dabei selbst bestimmen könne. Beim abschließenden informellen Austausch mit Häppchen und Getränken konnten die Teilnehmer die Themen weiter diskutieren.
 
Das Netzwerk InnoNetz wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft BMEL im Rahmen des Programms Land(auf)Schwung gefördert. Netzwerk-Managerin Hannah Pfefferle steht bei Anfragen zu Projekt- und Forschungsarbeiten von Montag bis Freitag 9.00-12.00 Uhr zur Verfügung.
 
 
 
 
 
 
Vernetzte Lebensmittelproduktion - Auftaktveranstaltung zu InnoNetz