Sigmaringen - Volles Haus in den Semesterferien: Mehr als 1000 Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Sigmaringen waren am 14. September am Hochschulstandort Sigmaringen zu Gast, um sich über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Der Informationstag „Visionen – Wege nach der Hochschulreife“ fand bereits zum zehnten Mal statt, in diesem Jahr war zum ersten Mal die Wirtschaftsförderungs- und Standortmarketinggesellschaft des Landkreises Sigmaringen (WIS GmbH) in Kooperation mit der Hochschule Veranstalter.
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Für die Oberstufenschüler standen zunächst zwei Vorträge auf dem Programm, in denen es um Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten ging. Prorektor Professor Dr. Markus Lehmann ermunterte seine Zuhörer, sich gründlich Gedanken zu machen und über ihre Ziele im Leben nachzudenken. Er ging auf die verschiedenen Studienmöglichkeiten ein und zählte die Vorteile eines Studiums auf. Weitere Themen waren Studienplatzbewerbung, Hochschularten und Stipendien.
Eine Alternative zum Studium ist auch für Abiturienten oder Schüler mit Fachhochschulreife eine Duale Berufsausbildung. Das machte Clemens Besenfelder von der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben deutlich. Auch hier sei der Karriereweg nach oben offen und ein späteres Studium nicht ausgeschlossen.
Im Anschluss an die Vorträge konnten sich die Schüler mit Leuten aus der Praxis unterhalten. Mehr als 30 Aussteller waren vertreten, darunter Firmen, Hochschulen und Institutionen. Personalverantwortliche, Azubis, Studenten und Hochschulmitarbeiter beantworteten die vielen Fragen der jungen Besucher. So wie Simon Göggel, DHBW-Student der Firma Cassidian in Friedrichshafen. Er selbst war als Schüler bei den Sigmaringer Visionen auf seinen jetzigen Arbeitgeber aufmerksam geworden.
Manche Schüler erkundigten sich eher allgemein, andere hatten schon konkrete Ziele im Kopf. Stefan Michel vom Störck-Gymnasium Bad Saulgau gehörte zur ersten Gruppe. „Ich möchte einen technischen Beruf erlernen“, erzählte er. Ob er studieren will, weiß er noch nicht so genau. Bei den verschiedenen Ausstellern erfuhr er, welche Möglichkeiten es gibt und wie beispielsweise ein Duales Studium abläuft.
Ganz gezielt war die Vorgehensweise von Nicole Scheidle vom Hohenzollern-Gymnasium Sigmaringen. Ihr schwebt ein Kombistudium im Fach Maschinenbau vor. Bei den Visionen konnte sie sich sowohl mit Vertretern von passenden Firmen, als auch mit Studenten unterhalten. „Meine Tasche platzt fast vor lauter Flyern“, sagte die 18-Jährige. „Ich brauche das ganze Wochenende, um das alles durchzuarbeiten.“