In unserer FAQ-Liste finden Sie Antworten auf sehr häufig gestellte Fragen von unseren Studierenden. Vielleicht ist die eine oder andere Ihrer Fragen darin bereits beantwortet:
Wie funktioniert ein Fernstudium überhaupt?
Der entscheidende Vorteil des Fernstudiums besteht darin, dass Sie die meisten Studieninhalte zeitlich flexibel und ortsunabhängig im begleiteten Selbststudium erarbeiten können. In regelmäßigen Abständen erhalten Sie Ihre Studienmaterialien – die Studienbriefe – per Post und entscheiden bei der Bearbeitung des Lernstoffs von Tag zu Tag neu über Ihr persönliches Zeitmanagement und Lerntempo. Unsere Studienmaterialien sind didaktisch so aufbereitet, dass sie Wissen in kleinen, überschaubaren Einheiten präsentieren. Durch Selbstkontrollen und Übungen geben wir Ihnen zudem durchgängig Gelegenheit, Ihren Lernfortschritt zu sichern und das Gelernte auf Ihr berufliches Umfeld zu beziehen. Ergänzend ermöglichen Ihnen spezifische interaktive Online-Einheiten, wie Online-Seminare, Themen-Blogs, Wikis oder Chats, den fachlichen Austausch mit anderen berufstätigen Studierenden und unseren Dozenten. Diese Online-Elemente werden mit sorgfältig bemessenen Präsenzseminaren kombiniert, in denen Sie das Erarbeitete vertiefen und auf ausgewählte Anwendungsfälle der Berufspraxis beziehen. Unser gesamtes Team steht Ihnen während Ihres Studiums beratend zur Seite. Das alles macht unser flexibles Blended-Learning-Modell zu einem guten Fundament für Ihren Studienerfolg und Ihr berufliches Weiterkommen.
Ist ein Fernstudium überhaupt für mich geeignet?
Für Sie als berufstätige Studierende ist unser Studienmodell ideal: Das flexible Blended-Learning-Studiensystem kombiniert Elemente des Selbststudiums mit sorgfältig bemessenen Präsenzeinheiten und ermöglicht Ihnen damit die individuelle Organisation Ihres Studiums. Ihnen sollte jedoch bewusst sein, dass jedes berufsbegleitende Studium nur dann erfolgreich zum Abschluss führen kann, wenn Sie über ein gutes Zeitmanagement, Motivation und Stehvermögen verfügen. Aber keine Bange: Wir lassen Sie dabei nicht allein. Unser Team unterstützt Sie bei der Planung Ihres Studiums und steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, wenn Sie uns brauchen.
Ist ein Fernstudium hinsichtlich Qualität und Akzeptanz vergleichbar mit einem Präsenzstudium?
Selbstverständlich. Ein berufsbegleitendes Fernstudium ist ein vollwertiges Studium, das hinsichtlich seiner Qualität und akademischen Wertigkeit einem Präsenzstudium entspricht. Hierfür steht auch die Programmakkreditierung durch eine anerkannte Akkreditierungsagentur. Zudem liegen wichtige Inhalte der Lehre in schriftlicher und damit überprüfbarer Qualität vor. Überdies überzeugt die Tatsache, dass Sie ein berufsbegleitendes Fernstudium absolvieren, Ihre Arbeitgeber von Ihrem Engagement, Ihrer überdurchschnittlichen Belastbarkeit und Ihrer Bereitschaft zum Lebenslangen Lernen.
Gibt es eine Anwesenheitspflicht in den Präsenzphasen?
Für die Präsenztermine mit Prüfungsleistungen gilt hier ein klares Ja. Anders sieht es bei den Präsenzterminen ohne Prüfungsleistung und der Kennenlern-Veranstaltung (Kick-Off) aus: hier wünschen wir uns eine rege Teilnahme aller Beteiligten, aber natürlich ist diese nicht verpflichtend. Für Ihre Planungen stellen wir rechtzeitig (in der Regel 6 Monate vor Semesterbeginn) einen detaillierten Semesterplan zusammen, aus dem anwesenheitspflichtige „Präsenz-Phasen“ mit Prüfungsleistungen erkennbar sind. Die Präsenzen werden recht gleichmäßig auf die beteiligten Hochschulpartner verteilt, je nachdem welche Module in welcher Verantwortlichkeit behandelt werden.
Benötige ich meinen Jahresurlaub für die Präsenzphasen?
Nein. Die 4 bis 5 Präsenzphasen pro Semester finden immer geblockt an Wochenenden statt, d.h. samstags und sonntags. Außer für prüfungsrelevante Präsenzen ist die Teilnahme nicht zwingend, sondern erfolgt auf freiwilliger Basis.
Muss ich mich um die Unterkunft für Präsenzwochenenden selbst kümmern?
Nein, das müssen Sie nicht. Die Studienbetreuung bucht für Sie Kontingente in veranstaltungsnahe Hotels. Rechtzeitig vor Beginn des Präsenzwochenendes werden wir bei Ihnen anfragen, ob und wie lange eine Unterkunft benötigt wird. Reise- und Übernachtungskosten sind von den Studiengebühren nicht abgedeckt. Die Präsenzwochenenden finden recht gleichmäßig verteilt an den Standorten Albstadt/Balingen, Mannheim und Tübingen statt, je nachdem welche Module in welcher Verantwortlichkeit behandelt werden.
Wie hoch ist die Arbeitsbelastung pro Woche?
Das hängt von der gewählten Studienform und dem bereits absolvierten Erststudium ab. Bei einem Studium, das auf eine Dauer von 6 Semestern ausgelegt ist, rechnen wir mit einer wöchentlichen theoretischen Arbeitsbelastung von etwa 15-20 Stunden.
Bei einer geplanten Studiendauer von 8 Semestern ist mit einer Arbeitsbelastung von etwa 10 Stunden pro Woche zu rechnen. Der Studieraufwand für einzelne Module kann auch aus den jeweiligen Leistungspunkten (ECTS) errechnet werden. Er beträgt für ein Modul mit einem Gegenwert von 5 ECTS etwa 6 Stunden pro Woche, bei 10 ECTS etwa 12 Stunden pro Woche. Als allgemeine Formel gilt: Arbeitsbelastung in Stunden pro Woche = ECTS x 1.15. Das Studiensemester im Studiengang Digitale Forensik umfasst 6 volle Monate (25 Wochen), vorlesungsfreie Zeiten gibt es in der Regel nicht.
Mit welcher Arbeitsbelastung muss ich rechnen?
Aufgrund des berufsbegleitenden Charakters wurde die Arbeitsbelastung derart angepasst, dass das Studium – neben der Berufstätigkeit der Studierenden – jederzeit gewährleistet ist. Dies wird zum einen durch die längere Studiendauer, zum anderen durch den Fernstudiencharakter des Masterstudiums erreicht. Aufgrund des ortunabhängigen Online-Studiums haben Sie die Möglichkeit Workload an den „Arbeitsplatz“ auszulagern und das Selbststudium mit Ihrer Berufstätigkeit zu verzahnen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn Sie bereits auf dem Spezialgebiet der Digitalen Forensik beruflich tätig sind. Bei der Konzeption von Präsenzphasen wurde darauf geachtet, dass diese nicht mit den üblichen Arbeitszeiten Berufstätiger kollidieren. Alle Präsenzveranstaltungen finden an Wochenenden statt und ermöglichen ausreichend Zeit für die An- und Abreise zum Präsenzort. Unter Annahme einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitsbelastung Berufstätiger von 40 Wochenstunden und 44 Arbeitswochen im Jahr (nach Abzug von Urlaub und Feiertagen) ergibt sich eine berufliche Arbeitsbelastung von 1.760 Stunden. Entsprechend ergibt sich für Sie pro Jahr folgende Gesamtbelastung:
Studienbelastung Studium pro Jahr 30 ECTS-credits, 900 Arbeitsstunden
Arbeitsbelastung Berufstätigkeit pro Jahr 1.760 Arbeitsstunden
Gesamtbelastung der Studierenden pro Jahr 2.660 Arbeitsstunden
Eine höhere Arbeitsbelastung kann sich im 1. Studiensemester (Grundlagensemester) für Sie ergeben, sofern Sie nicht über eine einschlägige Berufserfahrung von mindestens 24 Monaten Dauer und/oder hochschulischen Vorkenntnissen in den mit der Digitalen Forensik verwandten Studiengängen besitzen. Ferner kann sich eine höhere Arbeitsbelastung im 6. Studiensemester (Master-Thesis) für Sie ergeben, sofern Sie Ihre Thesis nicht mit der Berufspraxis verknüpfen und entsprechend keine Workload an den Arbeitsplatz „auslagern“ können. Häufig wird aber Ihr Arbeitgeber ein Interesse an einer unternehmensbezogenen Thesis haben, insbesondere wenn er sich an den Studiengebühren beteiligt.
Wie werden einschlägige berufliche oder hochschulische Vorkenntnisse im Studiengang berücksichtigt?
Um den tatsächlichen Lernaufwand für den Teilnehmerkreis mit Vorkenntnissen an die Studien- und Prüfungsordnung des Masterstudienganges formal anzugleichen wird Studierenden mit guten Vorkenntnissen (z.B. aus einem ersten berufsqualifizierendem Studium der Informatik oder verwandten Studiengängen, bzw. langjähriger einschlägiger Berufserfahrung eine Workload von 15 ECTS pauschal anerkannt (pau-schalen Workloadreduzierung). Jedes Modul des 1. Semesters wird hiernach im Sinne der Studien- und Prüfungsordnung um die Hälfte der originären Workload reduziert. Für Teilnehmer ohne Vorkenntnisse kommt eine pauschale Workloadreduzierung nicht in Betracht. Einschlägige berufliche Vorkenntnisse werden pauschal berücksichtigt, wenn die Dauer der berufspraktischen Tätigkeit mit mindestens 24 Monaten nachgewiesen wird und diese auf den Gebieten der Informatik, der Rechtswissenschaften mit IT-Bezug, der polizeilichen Strafverfolgung oder der IT-Fahndung erbracht wurde. Einschlägige hochschulische Vorkenntnisse sind definiert als Studienleistungen anderer mit dem Masterstudiengang Digitale Forensik verwandten Studiengängen. Die Entscheidung über die Einschlägigkeit von berufspraktischen Tätigkeiten und Studienleistungen trifft die Prüfungskommission des Masterstudienganges Digitale Forensik.
Wie findet eine Betreuung statt?
Da es sich um einen Studiengang in Fernlehre handelt, wird auch ein Großteil der Betreuung über die E-Learning-Plattform ILIAS erfolgen. Dazu stehen Kommunikations-Möglichkeiten wie Chat, E-Mail oder Diskussionsforen zur Verfügung. Unsere erfahrenen Teletutoren übernehmen die fachliche Betreuung und Beratung der Studierenden, sind aber natürlich nach Absprache jederzeit auch telefonisch oder persönlich ansprechbar.
Wann und wo finden die Klausuren statt?
Die Klausuren finden zum Ende des jeweiligen Semesters in Präsenz statt. Prüfungsorte sind Balingen, Tübingen oder Mannheim. Es werden Ihnen aber immer zwei Termine zur Auswahl angeboten.
Ist der Studiengang schon akkreditiert?
Nein, der Antrag auf Akkreditierung wurde am 20.01.2010 bei der Akkreditierungsstelle ACQUIN e.V. beantragt. Das Akkreditierungsverfahren soll zum 30.03.2011 abgeschlossen werden. Alle Studiengänge der Hochschule Albstadt-Sigmaringen wurden bislang erfolgreich akkreditiert. Die Studiengangakkreditierung beeinhaltet auch die Zugangsqualifikation zum Höheren Dienst. Seit dem 01.01.2008 sind die die Master-Abschlüsse an den Fachhochschulen denjenigen der Universitäten in Bezug auf den Zugang zu den Laufbahnen des höheren Dienstes gleichgestellt.
Sind bereits alle Module vorhanden?
Die Module werden vollständig neu erarbeitet. Der Großteil aller Studien- und Lehrmaterialien der Module des Studienganges liegen aber bereits vor. Da Module und Semester aufeinander aufbauen, ist das Belegen von Modulen nur in chronologischer Reihenfolge nach dem Studiengangcurriculum möglich.
Wann beginnt das Semester?
Das Studiensemester des Masterstudienganges beginnt in der Regel zum 01. Oktober eines jeden Jahres. Es umfasst 6 volle Monate (25 Wochen), vorlesungsfreie Zeiten gibt es in der Regel nicht. In den typischen Urlaubszeiträumen (z.B. Sommerferien) wird der Arbeitsumfang deutlich reduziert.
Wie wird der schnellen Veränderung von Wissensinhalten im Fachgebiet Rechnung getragen?
Unsere Module werden fortlaufend an die aktuelle Forschung, neue Methoden und akute Praxisbedarfe angepasst. Absolventen des Masterprogrammes können nach Abschluss ihres Studiums an wissensauffrischenden Fortbildungslehrgängen teilnehmen. Sie erhalten hierfür eine besondere Ermäßigung. Um am Puls der Zeit zu sein und möglichst viele externe Erfahrungen im Studienprogramm umsetzen zu können, wird ein internationales beratendes Komitee erfahrener und renommierter Experten als International Advisory Board eingesetzt.