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Digitale Forensik
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Europäische Kommission: Strategien zur Bekämpfung von Kriminalität, Terrorismus und Cyberkriminalität

Die EU-Strategie der inneren Sicherheit sieht fünf Handlungsschwerpunkte für mehr Sicherheit in Europa vor. Für einen besseren Schutz von Bürgern und Unternehmen im Cyberspace soll unter anderem die Maßnahme Kapazitäten bei der Strafverfolgung und in der Justiz aufzubauen ergriffen werden. Die Europäische Kommission hat diesbezüglich die Mitgliedsstaaten öffentlich zur Gründung von Exzellenzzentren auf dem Gebiet der Cybersicherheit aufgerufen. Weiteres lesen Sie hier (deutsch) oder hier (englisch).

Centre of Excellence for Cybercrime Training           

Centr of ExcellenceIm August 2009 haben die Programmverantwortlichen des Studiengangs Digitale Forensik gemeinsam mit nationalen Partnern auf Initiative von EUROPOL den Grundstein für ein nationales Exzellenzzentrum im Bereich Cybercrime Training gelegt. Das Exzellenz-zentrum, engl. Centre of Excellence (CoE) soll als Dachorganisation zur Koordination und Bündelung gemeinsamer Interessen, Aktivitäten, Ressourcen und Forschung im Bereich des Bereich Cybercrime Training innerhalb der Bundesrepublik Deutschland beitragen. Es folgt dem Beispiel einer ersten derartigen Initiative in Irland und Frankreich, die unter dem Projektname 2Centre in 2009 gestartet ist. Ziel ist das synergetische Zusammenwirken im Bereich Cybercrime Training auf den Gebieten Anwendung, Forschung und Weiterbildung. Insbesondere sollen zusätzliche Möglichkeiten zur Forschung erschlossen werden. Sukzessive sollen in der Europäischen Union weitere Exzellenzzentren entstehen. Metaziel der Exzellenzzentren ist die europaweite Harmonisierung und qualitative Optimierung im Bereich Cybercrime Training.

Digitale ForensikDer erwartete Nutzen ist eine breitere Außen-wirkung und ein verbesserter Zugang zu neuen Themen, Märkten und Förder-mitteln. Der kraftvolle Zusammenschluss der Partner aus Strafverfolgungsbehörden, Hochschulen und Wirtschaft liefert ein einmaliges Angebot in Bezug auf Größe, Themenbreite und -tiefe sowie Schlagkraft für Konzeption und Umsetzung. Den Anforderungen von Unternehmen und Forschung an die Digitale Forensik kann somit besser Rechnung getragen werden. Partner der Initiative sind: das Bundeskriminalamt, die Microsoft Deutschland GmbH, die Friedricht-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und die Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Die Partner haben eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. In einem weiteren Schritt sollen für das Projekt Fördermittel aus dem ISEC Programm der Europäischen Kommission beantragt werden. Eine Vielzahl weiterer zentraler Partner hat bereits Interesse bekundet, bei der Initiative mitzuwirken.

Open Competence Center for Cybersecurity (Open C³S)

Zur Erhöhung des Fachkräftepools und um neues Forschungswissen schnell in die Praxis zu integrieren, haben sich die im Bereich Cybersicherheit lehrenden und forschenden Verbundpartner zum Ziel gesetzt, ein hochschuloffenes transdisziplinäres Weiterbildungsprogramm in diesem Sektor zu entwickeln. Auf der Grundlage kooperativer Strukturen werden wissenschaftliche Weiterbildungsmodule im Verbund zu hochschulübergreifenden Modulpaketen und abschlussorientierten Ausbildungslinien konzipiert und im laufenden Studienbetrieb empirisch getestet. Die Initiative soll High Potentials mit und ohne formale Hochschulzugangs-berechtigung über innovative Weiterbildungsangebote (vom Zertifikat bis zum Masterprogramm) zu Sicherheitsexperten aus- und fortbilden. Hierzu werden innovative sektorale Lösungen zur Optimierung der Durchlässigkeit von beruflicher und hochschulischer Bildung entwickelt und für eine erfolgreiche Implementierung vorbereitet. Unter prominenter Beteiligung einschlägiger Verbände, der Industrie sowie Sicherheits- und Ermittlungsbehörden verfolgt die Initiative das Ziel, im deutschsprachigen Raum eine Generation von Fachkräften wissenschaftlich aus- und weiterzubilden, die unser Internet schützen kann.

Als Vertreter der Wissenschaft verstehen sich die Verbundpartner als Kompetenz-träger und bündeln die Projektaktivitäten in einem Kompetenzzentrum für Cybersicherheit, das namensgebend für das BMBF-Förderprojekt Open C³S ist.

Mit dem Kompetenzzentrum für Cybersicherheit generieren die Partner eine starke öffentliche Wahrnehmung für die Projektaktivitäten sowie externen fachlichen Input für die (Weiter-)Entwicklung der Programme.

Das Kompetenzzentrum für Cybersicherheit soll deshalb folgende Aufgaben übernehmen:

• unterstützt Unternehmen und Behörden bei der Aus- und Fortbildung von Sicherheitsexperten,
• stellt eine hohe wissenschaftliche Qualifikation auf Basis hoher Qualitätsstandards sicher,
• schafft die Grundlage für die Akquise weiterer Fördermittel,
• es bringt Menschen zusammen, um Meinungen auszutauschen und Bedarfe und Trends zu diskutieren, fördert den Austausch von Wissen auf dem Gebiet, schafft Bewusstsein für das Thema,
• es fördert den Aufbau eines Netzwerks von Partnern in Deutschland und darüber hinaus,
• es unterstützt die Allianz für Cybersicherheit als Kollaboration-Plattform in der Bekämpfung der Cyberkriminalität, verknüpft hierzu Know-how der wissenschaftlichen Forschung, von Industrie-Playern und öffentlichen Organisationen (u.a. Strafverfolgung, Justiz und Politik),
• wird vom Projekt zur nachhaltigen Expertenplattform  

Projektbeteiligte
• Hochschule Albstadt-Sigmaringen
• Technische Universität Darmstadt
• Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
• Hochschule Darmstadt, CASED
• Ruhr-Universität Bochum, HGI
• Hochschule Offenburg
• Universität Passau
• FH Stralsund
• Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Kooperationspartner
• BITKOM e. V.
• Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
• Bundeskriminalamt
• Bund deutscher Kriminalbeamter
• CAST e. V.
• fast-detect GmbH
• Fraunhofer IGD
• International School of IT-Security AG
• ISACA
• Kroll Ontrack GmbH
• Microsoft Deutschland GmbH
• PricewaterhouseCoopers AG
• Recommind GmbH
• Volkshochschulverband Baden-Württemberg e. V.

 
 
 
 

Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung
Studiengang Digitale Forensik
Steinachstrasse 11
72336 Balingen


Ihre Ansprechpartner




Katja Praegla

Studiengangmanagement 
Telefon: +49 (0)7571 / 732-9457
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Email: praegla@hs-albsig.de