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Facility Management Studiengang unternimmt Exkursion nach Hamburg

 


​FM-Studierende auf Exkursion mit Prof. Dr. Michael Bosch
Hamburg wird derzeit zu Recht als die deutsche Großstadt mit den meisten Bauvorhaben bezeichnet. Dabei sind die HafenCity, das größte innerstädtische Entwicklungsprojekt in Europa, sowie die vor allem als „Projektkatastrophe“ bekannte Elbphilharmonie nur die größten und spektakulärsten Beispiele. Auch aufgrund des aktuellen Bau-Booms erweckt die gesamte Stadt den Eindruck einer Großbaustelle. Grund genug für die Studierenden des 3. Semesters im Studiengang Facility Management, auch in diesem Jahr wieder eine 4-tägige Fachexkursion vom 10. bis 13. Dezember 2015 nach Hamburg im Rahmen der Studienfächer FM-Controlling und Vertragsmanagement zu unternehmen.
Eine wichtige Aufgabe des Facility Managers ist es, als Experte für die Betriebs- und Nutzungsphase großer und komplexer Immobilien Industriestandorte bereits in der Planungs- und Bauphase in enger Zusammenarbeit mit Architekten und Fachingenieuren darauf hinzuwirken, dass neben der Attraktivität des Gebäudeentwurfs auch darauf geachtet wird, dass die Anforderungen des späteren Nutzers und Betreibers erfüllt werden. Hierzu gehört auch die Optimierung der Nutzungskosten, die ebenfalls bereits in der Planungsphase beginnen muss.
Am ersten Exkursionstag standen u. a. die HafenCity und die Elbphilharmonie auf dem Besichtigungsprogramm. Unter der fach- und ortskundigen Leitung von Prof. Dr. Michael Bosch, einem ehemaligen Hamburger, der im Sigmaringer Studiengang Facility Management u.a. die Studienfächer Controlling und Vertragsmanagement vertritt, erhielten die Studierenden interessante Informationen zu aktuellen Bauvorhaben sowie zur Energieversorgung der HafenCity. Besichtigt wurde außerdem die bereits fertiggestellten Headquarters von Unilever sowie der  Umweltschutzorganisation Greenpeace. Beide Gebäude wurden als besonders nachhaltig zertifiziert. Weiterhin war auch die – wegen extremer Termin- und Kostenüberschreitungen in massive Kritik geratene – Elbphilharmonie Gegenstand ausführlicher Erläuterungen. Hier handelt es sich um ein Musterbeispiel, dass atemberaubende Architektur alleine nicht ausreicht, sondern zu deren Realisierung sowie für den späteren Gebäudebetrieb ein professionelles Management erforderlich ist. Nach ihrer Fertigstellung wird alleine der Bau der Elbphilharmonie den Steuerzahler mindestens zehnmal so viel gekostet haben, wie ursprünglich geplant. Dabei sind wahrscheinlich zu erwartende Steigerungen der ursprünglich geplanten Betriebskosten noch nicht mitgerechnet.
Das jüngst sanierte Emporio-Hochhaus (ehemalige Unilever-Zentrale) war das Highlight des zweiten Exkursionstages. Prof. Bosch erläuterte dabei sowohl die Geschichte dieses ersten Hamburger Hochhauses als auch die besonderen Schwierigkeiten bei der Sanierung und Aufstockung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes. Die Besichtigung der Europa-Passage, eines „angesagten“ Einkaufszentrums am Hamburger Jungfernstieg, sowie die Erläuterung von Bau und Betrieb dieses architektonisch ebenfalls sehr attraktiven Gebäudes bildeten den Abschluss der diesjährigen Fachexkursion nach Hamburg.
Autor: Prof. Dr. Michael Bosch
 
 
 
 
Ihr Ansprechpartner
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Studiendekan FM 
 
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