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Print your food – 3D-Lebensmitteldrucker in Betrieb genommen

 


​Neuanschaffung im Labor für Lebensmittelerarbeitung und Sensorik: 3D-Lebensmitteldrucker Bocusini® Pro 2.0
In immer mehr Industriezweigen kommt der 3D-Druck zum Einsatz. Bekannt sind hauptsächlich 3D-Drucker, die Kunststoffe verarbeiten. Seit einiger Zeit ist der 3D-Druck aber auch in der Lebensmittelbranche angekommen und ein viel diskutiertes Thema, das enormes Potential hinsichtlich der künftigen Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln bietet.
Das Zukunftsthema 3D-Lebensmitteldruck greift auch der Studiengang Lebensmittel, Ernährung, Hygiene auf: Seit Beginn des Wintersemesters 2016/17 ist nun im Labor für Lebensmittelverarbeitung und Sensorik ein 3D-Lebensmitteldrucker verfügbar. Hierbei handelt es sich um den Bocusini® Pro 2.0 der Firma Print2Taste. Mit diesem Food Printer können pastöse Lebensmittel wie Marzipan oder Schokolade zu dreidimensionalen Objekten verarbeitet werden. Dazu werden die Pasten in einer Kartusche im Drucker erwärmt und über eine Düse, die sich in x-, y- und z-Richtung bewegt, abgegeben und Schicht für Schicht aufgebaut. Die zu druckende Form muss zuvor über den PC vorgegeben werden.
Der 3D-Lebensmitteldruck ermöglicht unterschiedlichste Chancen bei der Lebensmittelherstellung: Es können komplexe Formen gedruckt werden, die auf konventionelle Weise nur schwer zu erzeugen sind. Ein weiterer Anwendungsbereich kann auch die Herstellung von Mahlzeiten für Personen mit Schluck- und Kaustörungen sein, die pürierte bzw. passierte Kost zu sich nehmen müssen. Mit Hilfe des 3D-Drucks können die Pürees wieder in ihre produkttypische Ausgangsgestalt geformt werden, was zu einer Verbesserung und Erhöhung der optischen Ansprechbarkeit der Mahlzeiten führt. Weiterhin verspricht der Druck individueller und auch personalisierter Lebensmittel vielfältige Einsatzmöglichkeiten.
Für die Durchführung des Druckvorgangs muss das Lebensmittel im 3D-Drucker erwärmt werden, um das vorgegebene Objekt formen zu können. Die Herausforderung hierbei ist, dass die Konsistenz des Lebensmittels, welches zum Drucken benutzt wird, so eingestellt wird, dass die zu druckenden Formen beim Druckprozess nicht zerfließen, das Lebensmittel aber trotzdem so weich ist, dass es geformt werden kann.
Der Food Printer der Hochschule kommt bei Projekt- und Abschlussarbeiten zum Einsatz. Bei Interesse an einer solchen Arbeit können sich Studierende aber gerne auch Lebensmittelhersteller direkt an Frau Cornelia Silcher, Labor für Lebensmittelverarbeitung und Sensorik (silcher@hs-albsig.de) wenden. Denkbar sind beispielsweise Themen aus dem Bereich „Entwickeln von unterschiedlichen Nahrungsmittel-„Tinten“ z.B. für den Bereich pürierte Kost.
Autor: Cornelia Silcher
Bild: Hochschule
 
 
 
 
Ihr Ansprechpartner
Prof. Dr. Gertrud Winkler
 
Studiendekanin LEH
 
Telefon: 07571 / 732-8239
Telefax: 07571 / 732-8235
 
winkler@hs-albsig.de
 
Sekretariat
 
Fakultät Life Sciences
 
Telefon: 07571 / 732-8242
Telefax: 07571 / 732-8235