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Maschinenbau
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Der Studiengang Maschinenbau kann auch sportlich

 
 
Gelungener Auftritt von Alexandra Jetter bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften
 


Wer sich den typischen Maschinenbaustudenten ausmalt, denkt dabei meist an einen Tüftler, den Erfindergeist und akribisches technisches Arbeiten auszeichnen. Eine zierliche Studentin mit großem sportlichem Engagement würde man damit nicht so schnell in Verbindung bringen. Dass technischer Sachverstand und körperliche Höchstleistungen sehr wohl Hand in Hand gehen können, beweist Alexandra Jetter, Maschinenbau-Studentin im 3. Semester an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Sie vertrat die Hochschule am 12. und 13. Juni bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Geräteturnen in Karlsruhe und belegte dabei unter mehr als hundert Teilnehmern einen respektablen 29. Platz.
 
Anlässlich des Wettkampfs entpuppte sich das breite Fächerangebot und die enge interne Zusammenarbeit der Fakultät Engineering einmal mehr als Glückfall. Die Studentin ging nämlich auch outfittechnisch bestens gerüstet in den Wettkampf: Prof. Manuela Bräuning vom Studiengang Textil- und Bekleidungstechnik hatte extra eine Trainingsjacke mit dem Logo der Hochschule Albstadt-Sigmaringen für sie anfertigen lassen, die Alexandra Jetter dankbar entgegennahm. Ein komplettes Outfit für zukünftige Wettkämpfe ist ebenfalls in Planung.
 
Obwohl die aus Ebingen stammende Studentin bereits seit 13 Jahren im Leistungssport aktiv ist und in dieser Zeit reichlich Wettkampfluft geschnuppert hat, war die Teilnahme an den Deutschen Hochschulmeisterschaften für Sie eine neue Erfahrung. Die mitgereisten Fangruppierungen sorgten mit Trommeln und anderen Utensilien für ausgelassene Partystimmung in der Turnhalle der Friedrich-List-Schule Karlsruhe - eine schöne, aber auch ungewohnte Atmosphäre für die Sportler, die ihre Wettkämpfe normalerweise in konzentrierter Stille austragen. Mit Blick auf ihre Leistung zeigte sich Alexandra Jetter dann auch sehr selbstkritisch: „Leider bin ich gestürzt, sonst wäre eine Platzierung unter den ersten sechs möglich gewesen.“ Für nächstes Jahr hat sie eine erneute Teilnahme jedoch fest anvisiert und möchte ihr Potenzial dann noch besser ausschöpfen. Bis dahin wird sie weiter zweimal pro Woche am Sportinstitut der Universität Tübingen trainieren und hofft, vor allem unverletzt zu bleiben. Ihre Erfahrung im Leistungssport gibt sie mittlerweile auch an die nächste Generation weiter und trainiert dreimal die Woche den Turnnachwuchs in Ebingen.
 
Auf die Frage, wie sie das Trainingspensum, ihr Engagement als Trainerin und das Studium unter einen Hut bringe, reagiert die 20-Jährige gelassen. Bisher bereite es ihr keine Probleme, Studienalltag und Leistungssport miteinander zu verbinden, nur bei den Praktika müsse sie eben flexibler sein als andere. Von Herausforderungen lässt sich die zierliche Studentin, die am liebsten am Barren turnt, generell nicht abschrecken. Sie hatte ihre Sportlerlaufbahn eigentlich im Handballverein gestartet. Als offensichtlich wurde, dass ihre Statur den physischen Anforderungen nicht länger gerecht werden würde, ließ sie sich davon nicht entmutigen und wechselte kurzerhand zu den Turnern. Eine Entscheidung, die sich ausgezahlt hat – für sie persönlich ebenso wie für die Hochschule Albstadt-Sigmaringen, die mit ihr eine würdige Vertreterin für aktuelle und zukünftige Wettkämpfe vorzuweisen hat.