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Türöffner-Tag 2015

 
 
250 große und kleine Maus-Fans erleben echte Forscher und „falsche Zauberer“
 
Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen öffnete die Hochschule Albstadt-Sigmaringen am Tag der Deutschen Einheit an beiden Standorten insgesamt 19 „Türen“, um interessierten Kindern und Jugendlichen zwischen 7 und 14 Jahren einen Einblick in die spannende Welt von Technik und Wissenschaft zu geben. Die Hochschule folgte damit dem alljährlichen Aufruf der „Sendung mit der Maus“, am 03. Oktober für neugierige Maus-Fans Türen zu öffnen, die normalerweise verschlossen bleiben. Mit ihrem vielfältigen und bunten Angebot an Sach- und Mitmachgeschichten organisierte die Hochschule Albstadt-Sigmaringen bundesweit die größte Sammelveranstaltung.
 
An den Stationen erwartete die neugierigen Maus-Fans ein breitgefächertes Angebot: Sie durften Raketen bauen und anschließend starten lassen oder gebannt die chemischen Umwandlungen verfolgen, die Professor Lübben und sein „Zauberer“-Team vorführten. Der Türöffner-Tag zog nicht nur viele Familien aus dem Zollernalbkreis und der Stuttgarter Region an, sondern auch Besucher, die extra aus München, Würzburg oder Speyer angereist waren. Die meisten Familien waren so begeistert von der Vielfalt des Angebots, dass sie ihre Kinder gleich für mehrere Veranstaltungen anmeldeten und den kompletten Tag an der Hochschule verbrachten. An allen Stationen herrschte daher dichtes Gedränge.
 
Mittendrin waren auch einige Mitarbeiter und Professoren des Studiengangs Maschinenbau, die sich ein spannendes Programm für die kleinen Maus-Freunde überlegt hatten. Im Erdgeschoss hatte die Maschinenhalle ihre Tore geöffnet und lud zu einem informativen und unterhaltsamen Rundgang ein. Der Laboringenieur Karl-Dieter Luppold demonstrierte den 3D-Drucker und zwei der Werkzeugmaschinen. An einem Zugkraftmesser konnten die Besucher ihre Kraft unter Beweis stellen und lieferten sich einen Wettkampf um den besten Wert. Auch der Dekan Professor Illgner ließ es sich nicht nehmen, die verschiedenen Exponate in der Maschinenhalle persönlich zu erläutern und zu demonstrieren. Dabei war von Berührungsängsten auf beiden Seiten keine Spur. Respekt vor der wissenschaftlichen Leistung hinter dem Gezeigten war dennoch zu spüren: „Guck mal, das war ein echter Forscher!“ raunte ein Vater seinem Sohn mit Blick auf den Dekan zu.
Für die Flugbegeisterten unter den kleinen Maus-Freunden war direkt vor der Maschinenhalle der Flugsimulator aufgebaut. Um ein noch realistischeres Flugerlebnis zu vermitteln, bekamen die Kinder eine spezielle 3D-Brille (Oculus-Rift) aufgesetzt, mit deren Hilfe sie unmittelbar in die virtuelle Welt eintauchen konnten. Professor Beisheim und seine beiden Mitarbeiter Martin Henning und Markus Kiesel sorgten für eine kindgerechte Betreuung und beantworteten geduldig alle Fragen.

Im zweiten Stock boten Professor Graefe und die Hilfskräfte Daniel Knoll und Niklas Jaudas mit dem selbstfahrenden Auto und der autonomen Transportplattform ein weiteres Highlight an. Um den kleinen Gästen die Sensortechnik des Autos anschaulich zu erklären, griff Herr Jaudas auf einen einfachen Vergleich zurück. „Was tut ihr, wenn ihr in einem dunklen Raum steht und euch orientieren wollt?“ – „Tasten!“ kam prompt die richtige Antwort. Damit war auch das Prinzip des Autos schnell erklärt: Die Ultraschallsensoren an Bord ertasten Hindernisse auf dem anvisierten Kurs. Davon ausgehend wird ein Ausweichmanöver präzise berechnet und ausgeführt.
 
Rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagierten sich insgesamt an den beiden Hochschulstandorten, um den Kindern ihre Forschungsthemen und –gebiete anschaulich und erlebbar zu machen. Der Andrang an den Stationen war dabei teilweise so groß, dass nicht einmal Zeit für eine Pause blieb. „So viel Begeisterung würde ich mir bei meinen Studenten auch manchmal wünschen!“, resümierte Karl-Dieter Luppold gegen Ende des Tages erschöpft, aber positiv überrascht von dem offenkundigen Interesse der kleinen Besucher.
Bei Besuchern wie Mitarbeitern blickte man gegen Ende des Tages in leuchtende Augen und zufriedene Gesichter. Besonders gut kam die Vielfalt des Angebots an. Viele Eltern freuten sich, dass sie damit einen kompletten Tag für ihre Kinder gestalten konnten. Für einige, wie für Familie Ketterer aus Titisee-Neustadt, die jedes Jahr am 03. Oktober einen Familienausflug unternimmt, war das sogar Grund genug, eine besonders weite Anfahrt auf sich zu nehmen. Für sie habe sich der Weg angesichts des vielseitigen Programms auf jeden Fall gelohnt, so ihr einhelliges Fazit.
 
 

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