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Pharmatechnik
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Raus aus dem Ländle - Pharma in Rheinland-Pfalz

 


​Gruppenfoto vor der Jugendherberge
 

Imbiss bei AbbVie

Ludwigshafen, Worms und Ingelheim waren die Stationen einer von Prof. Dr. Andreas Schmid organisierten Exkursion am 26./27. September 2016. Studierende aus dem 7. Semester des Studiengangs „Pharmatechnik“, die im Sommersemester 2016 das Modul „Steriltechnik“ belegten und einige Kommilitonen aus dem zweiten und dritten Semester sowie aus dem Masterstudiengang Facility and Process Design, konnten bei den Pharmakonzernen AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG sowie Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG spannende Einblicke in die Praxis gewinnen.
Die Firma AbbVie hatte sich ins Zeug gelegt und ein fünfeinhalbstündiges Programm auf die Beine gestellt. Nach einer kurzen Begrüßung, einer Standortführung und einem gemeinsamen Mittagsimbiss in der Bibliothek stellte eine Vertreterin der Personalabteilung den Studierenden das Unternehmen, Einstiegspositionen und Bewerbungstipps vor. Anschließend folgte eine Besichtigung der GMP-Herstellbereiche für klinische Prüfpräparate und der Pilot Plant im Bereich Entwicklung. Besonders spannend war dabei die Technologie der „Hot Extrusion“, bei der schwerlösliche Wirkstoffe mittels einer Art Fleischwolf in Polymere eingearbeitet werden, um diese sogenannten Extrudate anschließend zur Herstellung von z. B. Tabletten einsetzen zu können. Nach einer abschließenden Q&A - Runde mit dem Leiter der Herstellung von festen Prüfpräparaten und einem Gruppenleiter der Entwicklungsabteilung ging die Reise weiter zur Jugendherberge Worms.
Bei spätsommerlichen Temperaturen klang der Abend in geselliger Runde gegen Mitternacht in einem Straßencafé in der Fußgängerzone von Worms aus.
Am zweiten Tag der Tour stand die Firma Boehringer Ingelheim auf dem Programm. Nach einer Einführung zur Entwicklung und den Aktivitäten des Unternehmens ging es in zwei Gruppen in den aseptischen Produktionsbereich. Aus nächster Nähe konnte dort die Herstellung von Respimat® bestaunt werden. Dabei wird ein spezielles Kunststoffgefäß mit einem Arzneimittel befüllt, mit einem Verschlussteil versehen, auf Dichtigkeit geprüft und in einer Metallhülse platziert, die abschließend verschlossen wird. Zur Anwendung wird dieses Produkt später vom Patienten in den von Boehringer Ingelheim patentierten Inhalator Respimat® gesetzt, um mittels Druckstoß feinste Arzneimitteltröpfchen zur Behandlung von Lungenkrankheiten freizusetzen. Den Abschluss bildete eine Fragerunde, bei der auch eine ehemalige Absolventin des Studiengangs Pharmatechnik bereitwillig Einblicke in ihren jetzigen Arbeitsalltag gab.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen in einem gemütlichen Brauhaus in Ingelheim ging es mit dem Bus wieder zurück nach Sigmaringen, wo pünktlich zur Tagesschau zwei interessante und unterhaltsame Tage ihr Ende fanden.
Autor: Prof. Dr. Andreas Schmid
Bilder: Hochschule
 
 
 
 
Ihr Ansprechpartner
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Studiendekanin PHT 
 
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