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Ispe-Preise 2013

 


v.l.n.r.: Prof. Dr. Ingrid Müller, Gülsen Nair, Prof. Dr. Christa Schröder, Sarah Losert, Titus Krauss.

ISPE-Preis für Sarah Losert und Gülsen Nair

Sarah Losert und Gülsen Nair haben 2012 die besten Abschlussarbeiten im Bachelorstudiengang Pharmatechnik der Hochschule Albstadt-Sigmaringen geschrieben. Die Absolventinnen wurden am Freitag im Rahmen des Fest-Symposiums „25 Jahre Pharmatechnik“ mit dem ISPE-Preis ausgezeichnet.

Hinter der Abkürzung ISPE steckt die International Society for Pharmaceutical Engineering. Zu den Schwerpunkten des deutschsprachigen Komitees gehört die Förderung des akademischen Nachwuchses in den DACH-Staaten. ISPE-Vertreter Titus Krauss, Director Sales and Marketing bei der Firma Systec & Services in Karlsruhe, erklärte bei der Preisverleihung: „Wir wollen dadurch die Motivation der Studierenden fördern“. Die beiden Preisträgerinnen erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro.

Das Thema von Sarah Loserts Bachelorthesis lautete „Anforderungen der Pharmaindustrie an das Qualitätsmanagementsystem eines Maschinenherstellers in Bezug auf das hygienische Design von Maschinen und den GAMP 5-Leitfaden“. Sie bearbeitete das Thema beim Laupheimer Unternehmen Uhlmann Pac-Systeme. Gülsen Nair beschäftigte sich mit der „Erstellung einer Bewertungsmatrix zur Waschwirkung an Primärpackmitteln mittels WFI“ bei der Firma Groninger in Crailsheim. In beiden Fällen konnten die Ergebnisse laut Titus Krauss direkt in die Praxis umgesetzt werden. Neben dem Umfang der Ergebnisse seien Wissenschaftlichkeit und Kreativität ausschlaggebend für den ISPE-Preis gewesen.

Sarah Losert ist inzwischen bei Uhlmann angestellt und Gülsen Nair arbeitet für das Unternehmen F. Hoffman-La Roche in Basel. Der Übergang vom Bachelorstudium in den Job klappte sofort. So geht es den meisten Pharmatechnik-Absolventen aus Sigmaringen. Der stark praxisorientierte Studiengang wird inzwischen seit 25 Jahren angeboten. „Das Feedback aus der Industrie zeigt uns, dass wir so weitermachen sollen“, sagte Studiendekanin Prof. Dr. Christa Schröder beim Festsymposium „25 Jahre Pharmatechnik“, in dessen Rahmen der IPSE-Preis verliehen wurde.

Der Studiengang Pharmatechnik bietet deutschlandweit besondere Inhalte. Die Studierenden lernen zunächst naturwissenschaftliche, technische und allgemeine Grundlagen. Dann können sie sich zwischen den Vertiefungsrichtungen Betriebstechnik und Bioengineering entscheiden. Pharmazeutische Chemie, Qualitätsmanagement, Qualifizierung und Validierung stehen in beiden Fällen auf dem Stundenplan. Die Betriebstechniker beschäftigen sich außerdem zum Beispiel mit Prozessen und Maschinen, Messen, Steuern und Regeln sowie Pharmazeutischen Technologien. Im Bereich Bioengineering kommen Fächer wie Mikrobiologie, Molekularbiologie und Biochemie dazu.
Autor: Tamina Zilz, PR-Referentin