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Tag der Forschung 2014

 


​Der Abend startete mit dem Vortrag von Dr. Ulrich Eberl, Wissenschaftsautor, Chefredakteur und Herausgeber.
 

Die Studiengänge aus Albstadt zeigten mit ihrem humanoiden Roboter NAO, welche Möglichkeiten die heutige Robotertechnik bereits bietet.
 

Prof. Dr. Clemens Möller zeigte, wie komplexe Industrieprozesse heute auch mit einfachen Lego-Robotern nachgebildet werden können.
Tag der Forschung 2014- mit Ausblick auf die Zukunft 2050
Am 26.März 2014 lud die Hochschule die Bevölkerung, Studierende, und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum „Tag der Forschung“ nach Sigmaringen ein. „Gut vorbereitet und Innovativ unsere Zukunft gestalten“, dies war die Botschaft, die der Tag der Forschung vermitteln sollte. Die Einladung über verschiedene Medien zahlte sich aus. Dr. Ulrich Eberl, Wissenschaftsautor, Chefredakteur und Herausgeber der mehrfach preisgekrönten Zeitschrift „Pictures of the Future“ und Leiter der Innovationspublikationen der Firma Siemens AGDie Veranstalter durften sich über eine sehr große Resonanz und eine vollen Hörsaal freuen. Erfreulich war besonders die starke Teilnahme der Studentinnen und Studenten und vieler Besucher aus der Umgebung, die sich Informationen zu den neuesten Trends der nächsten Jahre und zur Forschung der Hochschule in diesen Gebieten nicht entgehen lassen wollten.
Der Abend startete mit dem Vortrag von Herrn Dr. Ulrich Eberl, Wissenschaftsautor, Chefredakteur und Herausgeber der mehrfach preisgekrönten Zeitschrift „Pictures of the Future“   und Leiter der Innovationspublikationen der Firma Siemens AG. Mit den Thesen aus seinem aktuellen Buch „Zukunft 2050“ gelang es ihm das Publikum mit den in den nächsten 40 Jahren erwarteten technologischen Entwicklungen in seinen Bann zu ziehen. Dr. Eberl zeigte, dass Technologien, die in 40 Jahren unser Leben prägen werden heute gedacht und entwickelt werden müssen. Beispielhaft nannte er den Klimawandel und das ökologische Denken, das sich seit vielen Jahren von den visionären Thesen der Wissenschaftler des „Club of Rome“ immer stärker in Gesellschaft und Ökonomie verbreitet. Ein wichtiger Schritt, weil nur durch neue Technologien der Klimawandel verlangsamt bzw. sein Folgen begrenzt werden können. Die intelligente Vernetzung verschiedener, heute bereits existierender regenerativer Energiequellen und Energiespeicher ist dabei ein zentraler Baustein. Besonders interessant war auch die Diskussion der Visionen der Zukunftswissenschaftler vor 50 Jahren. Während tragbare Telefone heute technologisch viel leistungsfähiger sind als erwartet, die Weltbevölkerung tatsächlich in immer größeren Städten lebt und Hochhäuser, wie das derzeit höchsten Gebäude der Welt, der Burj Khalifa mit 828 Metern Höhe, wie vorhergesagt immer höher gebaut werden, setzten sich andere Visionen, wie das technologisch durchaus machbare fliegende Auto oder der Bergbau auf dem Mond nicht durch. Dr. Eberl zeigte an diesen Beispielen, dass  bei der Vorhersage zukünftiger Entwicklungen nicht alleine die technische Machbarkeit sondern auch politische und gesellschaftliche Randbedingungen berücksichtigt werden müssen.
Nach Meinung von Dr. Ulrich Eberl ist die Hochschule Albstadt-Sigmaringen mit Ihren Studiengängen für diese Zukunftsthemen gut aufgestellt. Neben Verkehr und Informationstechnologie werden die Themen Gesundheit, Energieversorgung, Ernährung und Umwelt die nächsten Jahrzehnte entscheidend bestimmen. All diese Themen verbindet der intelligente Einsatz der auf der Erde vorhandenen begrenzten Ressourcen. Vorhersagen von Forschern gehen davon aus, dass durch den stetig steigenden Wohlstand der gesamten Erdbevölkerung mit den heutigen Technologien im Jahre 2050 drei Erden nötig wären, um den Ressourcenbedarf dafür decken zu können. Um dieser Entwicklung vorausschauend gewappnet zu sein, stellte er als mögliche Lösung den „Bauer im Tower“ vor. Hiermit waren landwirtschaftliche Aktivitäten in Metropolen und deren Innenstädte gemeint. Eine lebhafte Diskussion der vorgestellten Zukunftsvisionen im Auditorium zeigte, dass die Prognosen von Dr. Eberl auch bereits an der Hochschule thematisiert werden.
Nach dem Vortrag konnten sich die Besucher mit einem kleinen Imbiss stärken und die Exponate, Poster oder Vorträge der einzelnen Fachbereiche der Hochschule ausgiebig kennenlernen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule standen bei Fragen Rede und Antwort und konnten dabei den Besucherinnen und Besuchern zeigen, an welchen der im Vortrag angesprochenen Zukunftsthemen die Hochschule konkret arbeitet. 
Die Studiengänge aus Albstadt zeigten mit ihrem humanoiden Roboter NAO, welche Möglichkeiten die heutige Robotertechnik bereits bietet. Robotertechnologie, die in 2050 in der Arbeitswelt oder in der Pflege einer alternden Bevölkerung nach Dr. Eberl eine sehr wichtige Rolle spielen wird. Auch die Fabrik der Zukunft war ein Thema am Tag der Forschung. Die virtuelle Realität, die in der rechnergestützen Produktentwicklung im Maschinenbau eine bessere Planung von Maschinen, Gebäuden oder Alltagsgegenständen ermöglicht, ist ebenfalls eine Technologie, die in Zukunft einen starken Einfluss auf Planungs- und Vertriebsprozesse haben wird. Auch für die Gestaltung von Arbeitsplätzen für eine zunehmende Zahl älterer Mitarbeiter in der Industrie wird zukünftig immer stärker mit solchen Planungssystemen erfolgen.
In der Ausbildung können komplexe Industrieprozesse heute aber z.B. auch mit einfachen Lego-Robotern nachgebildet werden, wie Prof. Dr. Clemens Möller an seinem Stand zeigte. Studierende können damit schnell grundlegende Prinzipien der Automatisierungstechnik kennenlernen und eigenständig umsetzen. 
Im Studiengang Pharmatechnik gab es Informationen über die moderne Arzneimittelforschung und Forschungsprojekte der Hochschule in diesem Bereich. Die von Dr. Eberl in seinem Vortrag angesprochene individualisierte Medizin benötigt bessere Diagnosemöglichkeiten als heute und eine Vielzahl neuer molekularer Ansatzpunkte für Therapeutika. Themen, die in der Ausbildung und Forschung der Hochschule in Pharmatechnik oder Biomedical Sciences adressiert werden. Interessierte konnten bei einer Führung auch Einblicke in die Produktionsreinräume des Pharmatechnikum der Hochschule Albstadt- Sigmaringen bekommen und dabei erfahren, welche High-Tech Maschinen heute zur Herstellung von Tabletten, Salben oder Wirkstoffkapseln oder zur Verpackung von Medikamenten eingesetzt werden.
Der Studiengang Lebensmittel, Ernährung und Hygiene thematisierte das Zukunftsthema  gesunde Ernährung und ging dabei auf neue Konzepte zur Erziehung zu einem gesunden Ernährungsverhaltens bei Kindern ein. In Anbetracht einer zunehmenden Zahl übergewichtiger Kinder und Jugendlicher ein sehr drängendes  Zukunftsthema für die nächsten 40 Jahre. Gezeigt wurden zum Beispiel Studien über das Essverhalten über drei Generationen. Ebenso wurden die Vermittlung eines gesunden Essverhaltens und einer ausgewogenen Ernährung an Kinder erläutert.
Auf das von Dr. Eberl in seinem Vortrag präsentierte Zukunftsthema moderne Architektur wurde von den Studiengängen Facility Management und Facility Design und Mangement vorgestellt. In einer Zeit steigender Energiekosten und einer zunehmenden Verdichtung urbaner Zentren wird das Thema Gebäudeplanung und -management sowohl den zukünftigen Energiebedarf der Menschheit als auch das individuelle Wohlbefinden jedes Einzelnen in Zukunft immer stärker beeinflussen
Viele weitere Fachbereiche, Studiengänge und Forschungsgruppen der Hochschule trugen am Tag der Forschung 2014 mit ihren interessanten Themen und viel persönlichem Engagement dazu bei,  die Besucher zu begeistern und über die vielfältige Arbeit an der Hochschule zu informieren. Der Tag der Forschung 2014 war für alle Beteiligten ein großer Erfolg. Die große Besucherresonanz und das fachliche Interesse seitens der Besucher waren für alle Beteiligten eine wichtige Bestätigung dafür,  dass die Forschung an der Hochschule auf ein breites Interesse stößt und wichtige, zukunftsfähige Themen aufgreift.
Mein Tipp: Beim nächsten Forschungstag einfach selber vorbei schauen.
Florian Radeck 4.PHT
 
 
 
 
Ihr Ansprechpartner
Prof. Dr. Christa Schröder
 
Studiendekanin
 
Telefon: 07571 / 732-8275
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