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WIW-Projekt auf dem 26. Symposium Photovoltaische Solarenergie in Bad Staffelstein  

Dieses Jahr fand bereits das 26. Photovoltaik-Symposium im Kloster Banz in Bad Staffelstein statt. Das Anwender-Symposium zur photovoltaischen Solarenergie wird auch als der Olymp der Photovoltaik be­zeichnet. Branchen­vertreter aus Forschung, Industrie und Politik treffen sich jedes Jahr um über die aktuellen Fragen der Photovoltaik zu diskutieren. Auf der be­gleitenden Fachausstellung stellen verschiedene Firmen und diverse For­schungs­institute (Fraunhofer-Gesellschaften, Ostbayerische Technologie-Transfer-Institut e.V., TÜV ...) aus. Ehe­malige Absol­venten des Studiengangs Wirtschaftsingenieur- wesen, die bei namhaften Firmen in der Photovoltaikbranche und bei Zulieferern be­schäftigt sind, treffen sich hier ebenfalls.

In diesem Jahr hatte der Studiengang WIW die Möglichkeit, während des Symposiums an einem Stand eine innovative Projektarbeit im Bereich der Photovoltaik - einen Abschattungsprüfstand - vorzustellen.                                                          


Dieser Abschattungsprüfstand besteht aus zwei separaten Leuchttischen mit jeweils 49 Halogenlampen. Diese bestrahlen zwei Photovoltaik-Module. Deren Ströme, deren Spannungen und die daraus resul­tierende Leistung werden gemessen. Durch eine Lichtsteuerung können nicht nur „sonnige Tage“ sondern auch „bewölkte Tage“ dargestellt werden.  Die Messwerte werden automatisch per PC aufgenommen und grafisch als UI-und PU-Kennlinien dargestellt. Daneben erlaubt der Prüf­stand ein manuelles Suchen und Einstellen der maximalen Modul-Leistung.

Der Abschattungsprüfstand ist das Ergebnis von 3 Projektgruppen im Rahmen der Vorlesung „Regenerative Energien“ des 6. Semesters. Die 1. Projektgruppe mit Anne Kathrin Jetses und Artjom Matytsyn baute die elektronische Messtechnik. Die 2. Gruppe mit Janette Lonitz und Arne Danner war für die mechanische Konstruktion verantwort­lich und die 3. Gruppe mit Carolin Michel und Daniel Tessarsch war für das Kühlungskonzept der Lampen und Module zuständig.

Der Vorteile dieses Abschattungsprüfstandes ist die witterungsunab­hängige Darstellung wichtiger Zusammenhänge in der Photovoltaik. Der Einfluss der Temperatur und der Einfluss der Einstrahlung bei der „Maxi­mum Power Point“-Suche sind dabei sofort quantitativ erkennbar. Darüber hinaus ermöglicht der kompakte Aufbau des Prüfstandes einen problem­losen Transport und schnellen Aufbau in Veranstaltungsräumen.

Autor: Prof. F. J. Kuhn
Foto: Prof. F. J. Kuhn
Datum: 16. März 2011

 

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