Hochschule im Gespräch

Auf den Spuren des Klimawandels - Meine Expeditionsreisen zum Nord- und Südpol

Campus Sigmaringen, Gebäude 106, Hörsaal 620

Referent: Prof. Dr. Michael Bosch, Fakultät Life Sciences

Prorektor Weiterbildung Prof. Dr. Michael Bosch berichtet von seinen Expeditionsreisen zum Nord- und Südpol. Zum Nordpol ging es mit dem russischen Atomeisbrecher „50 Years of Victory“, der mit seinem turboelektrischen Antrieb und einer Leistung von ca. 75.000 PS sowie der höchsten Eisklasse als das weltweit stärkste Forschungs- und Arbeitsschiff in der Arktis gilt. Der Weg führte vom russischen Eismeerhafen Murmansk über das geheimnisumwitterte Franz-Joseph-Land zum „magischen“ Punkt auf 90 Grad Nord im Packeis-bedeckten arktischen Ozean. Den Südpol erreichte Bosch mit einer abenteuerlichen Flugexpedition, die ihren Anfang im südchilenischen Punta Arenas nahm. Die Stadt wird auch als „Tor zur Antarktis“ bezeichnet und ist Ausgangspunkt zahlreicher Expeditionen. Von dort flog er mit einer russischen Transportmaschine vom Typ Ilyushin 76 zunächst zum Union Glacier Camp, einem Basislager in der Nähe von Mt. Vinson, dem höchsten Berg auf dem antarktischen Kontinent. Nach einer spektakulären Landung auf dem aus blankem Gletschereis bestehenden „Blue Ice Runway“, ging es am nächsten Tag unter Sichtflugbedingungen weiter zum Südpol. Neben faszinierenden Bildern und zwei spannenden Reiseberichten erwarten die Zuhörer Informationen über das dramatische Fortschreiten des Klimawandels in den polaren Regionen. Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Hochschule im Gespräch“. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.