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WIW-Studierende zur Summer School 2010 auf Kreta

72 Studierende aus neun Nationen nutzten im Juli dieses Jahres die Gelegenheit, an einer Cross-cultural Management Summer School auf der Insel Kreta teilzunehmen. Angeboten wurde diese von einem Verbund aus 14 europäischen Universitäten und Hochschulen. Im Netzwerk sind Universitäten und Hochschulen aus Finnland, Portugal, Spanien, Zypern, Griechenland, Deutschland, Litauen, Großbritannien und der Türkei vertreten. Einziger deutscher Vertreter im Netzwerk ist die Hochschule Albstadt-Sigmaringen.
Das vom Technological Educational Institute of Crete angeführte Programm, welches von der EU als ERASMUS-Projekt gefördert wird, möchte Studierenden aus ganz Europa ein umfassendes, praxisorientiertes Lehrangebot zur Vertiefung ihrer interkulturellen Kompetenzen bieten und über dieses Hochschulnetzwerk einen europäischen Standard für Cross-cultural Management Training etablieren.

Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen entsendete fünf Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen nach Kreta. Ebenfalls vor Ort war Prof. Dr. Sommer, der Mitglied des Organisationskomitees ist und auf Kreta Vorlesungen und Seminare gehalten hat.

Professoren und Tutoren aus den Projektpartnerländern beleuchteten die Theorie des interkulturellen Managements aus verschiedenen Blickwinkeln. Im Rahmen von praxisorientierten Lehrmethoden wie z.B. Case Studies und Simulationen wurde das Erlernte darüber hinaus direkt angewendet und vertieft. Hier erlebten die Teilnehmenden selbst die unterschiedlichen Verhaltens- und Arbeitsmuster innerhalb einer multikulturellen Gruppe. Sicherlich wurden dabei so manche Vorurteile bestätigt, die bestimmten Kulturkreisen gegenüber bestehen. Jedoch konnten sich die meisten Teilnehmer davon überzeugen, dass nicht jeder in das Schema passt, in welches er zunächst eingeordnet wurde. Neben diesen Erkenntnissen konnten die Studentinnen und Studenten ihre interkulturellen Kompetenzen deutlich ausbauen und hierbei übrigens auch insgesamt 6 ECTS erwerben, die auf ihr Studium anrechenbar sind.

Besonderen Wert legte das Organisationskomitee darauf, den Studierenden die kretische Kultur näher zu bringen. Mehrere Exkursionen ermöglichten den direkten Kontakt mit Menschen und Geschichte. Die erste Fahrt führte über ein Plateau, von welchem aus man eine wunderbare Aussicht über die Insel hatte, zum größten Aquarium Kretas und dann weiter zu den Ruinen des Labyrinths von Knossos. Zum Abschluss wurde noch die Höhle Aigaion besucht, die einer Sage nach die Geburtsstätte des griechischen Gottes Zeus sein soll. Zum zweiten Ausflug ging es per Boot auf die Insel Spinalonga, die in früherer Zeit eine Festung der Venezianer war und danach bis 1957 als Krankenstation für Leprakranke diente.

Zum Abschluss des zweiwöchigen Programmes ließen Studenten, Professoren und Tutoren das Programm mit einem griechischen Abend ausklingen und tauschten dort ihre vielfältigen Erlebnisse aus. Einigkeit herrschte bei allen Teilnehmern über das Fazit: „Es war eine außergewöhnlich wertvolle Erfahrung!“.

Autoren: Kiefer/ Haug
Fotos: Kiefer
Datum: 26.08.2010

 

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