Sexuelle Belästigung

Das Thema der sexuellen Gewalt und Belästigung wird an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen sehr ernst genommen. Ein wertschätzender Umgang miteinander ist für das Selbstverständnis der Hochschule zentral. Es ist die Aufgabe aller Hochschulangehörigen, die Grenzen anderer zu achten und bei Grenzverletzungen entsprechend aktiv zu reagieren.

Wann spricht man von sexueller Belästigung?

Unter sexueller Belästigung und Diskriminierung fallen Handlungs- oder Verhaltensweisen, die in sexueller Hinsicht als beleidigend, herabwürdigend, nötigend oder bedrohend wirken. Entscheidend sind dabei immer die persönlichen und individuellen Grenzen der Betroffenen.

Wie zeigt sich sexuelle Belästigung?

Beispiele für sexuelle Belästigung wären: Obszöne oder sexuell herabwürdigende Blicke, Worte und Bilder mit sexuellem Inhalt, Gesten, Grapschen oder unerwünschte Annäherungen und Berührungen, Belästigungen per Telefon, über E-Mail oder per SMS, etc. und exhibitionistische Handlungen.Sexuelle Belästigung ist kein Flirt und kein harmloser Spaß. Die Belästigung geschieht nicht zufällig, sondern mit voller Absicht. Für die Betroffenen ist dies beleidigend und zutiefst entwürdigend.

Wen betrifft sexuelle Belästigung?

Sexuelle Belästigung und Diskriminierung kann jeden und jede betreffen und ist kein Tabuthema. Die Schwelle zur Belästigung ist individuell. Deswegen ist es wichtig Grenzen zu setzen und zu erkennen.

Grenzen setzen – Was tun bei sexueller Belästigung an der Hochschule?

Setzen Sie der belästigenden Person oder dem/der Stalker/in sofort durch klare Worte deutliche Grenzen!

Weisen Sie darauf hin, dass dieses Verhalten unerwünscht ist und nicht geduldet wird.

Bleiben Sie mit dem Geschehenen nicht allein und sprechen Sie mit einer Person ihres Vertrauens oder wenden Sie sich an die Beauftragten für sexuelle Belästigung.