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Projekttage der Liebfrauenschule an der Hochschule

 


​Schüler der Liebfrauenschule bei der Verkostung von Lebensmittelproben im Sensoriklabor des Studienganges LEH.
 

Liebfrauenschüler in Reinraumkleidung  im Pharmatechnikum der Hochschule.
 

Wie funktioniert eine Rundlaufpresse für die Tablettenproduktion. Gerätedemonstration im Technikumsreinraum des Studienganges PHT

15.10.14 - Projekttag der Liebfrauenschule Sigmaringen an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen
Jeder Abiturient beschäftigt sich früher oder später mit der Frage: Abitur und nun? Viele stehen dann vor der nicht einfachen Entscheidung - Ausbildung oder Studium? Einige Schüler der Liebfrauenschule Sigmaringen, die kurz vor dem Abitur stehen nutzten deshalb die Gelegenheit, die Hochschule Albstadt-Sigmaringen, die Studiengänge der Fakultät Life Sciences in Sigmaringen und einige der dort durchgeführten Forschungsprojekte im Rahmen ihrer Projekttage näher kennenzulernen.

Am Vormittag wurden die Schüler der Liebfrauenschule Sigmaringen von Herrn Prof. Dr. Möller empfangen. Mit gespannten Gesichtern verfolgten Sie den Vortrag über „Physik in der modernen Gesundheitsforschung“. Herrn Reinhold berichtete anschließend über sein Forschungsprojekt, in dem er sich mit der  „Herstellung von Mikropartikeln“ beschäftigt, die in modernen Darreichungsformen pharmazeutischer Wirkstoffe eine wichtige Rolle spielen.
Eine ausgewogene Kombination von praxisnaher Theorie und realer Anwendung im Labor ist eine wichtiges Ausbildungsziel der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Deshalb sollten auch die Schüler bei ihrem Besuch Einblick in die Labore der Hochschule bekommen. Im Pharmatechnikum des Studienganges Pharmatechnik (PHT) konnten die Schülerinnen und Schüler einen authentischen  Einblick in die Welt der pharmazeutischen Produktion gewinnen, die ein wichtiges Arbeitsgebiet der in Sigmaringen ausgebildeten Ingenieure für Pharmatechnik darstellt.
„Die Welt der Sinne“ war dann das Thema von  Frau Linke im Sensoriklabor des Studienganges Lebensmittel-Ernährung-Hygiene (LEH. Die Sensorik – ein wichtiges Thema bei der Produktenwicklung und Produktbewertung in der Lebensmittelindustrie, wurde dort anschaulich mit Geruchs-, Geschmacks- und Verkostungsproben in der Praxis vermittelt.
In einem spannenden Vortrag stellte Herr Prof. Dr. Stoll seine Forschungsprojekte unter dem Motto „Forschung für die Diagnostik von morgen“ vor, in dem auch Themen aus dem  Masterstudiengang Biomedical Sciences (BMS) vorgestellt wurden. Den breiten thematischen Bogen der Forschung in der Fakultät Life Sciences schloss dann Herr Müller als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Masterstudienganges Facility Design und Management. Er ging auf den bei steigenden Energiekosten  immer wichtiger werdenden „Energieeffizienten Gebäudebetrieb durch Gebäudeautomation“ ein. Prof. Dr. Lehmann präsentierte das Berufsbild und die vielfältigen Aufgaben und Arbeitsmöglichkeiten der Absolventen des Studienganges Facility Management (FM). In einem kurzen Videofilm berichteten ehemalige Studierende über ihren beruflichen Alltag im Gebäudemanagement und ihre große Verantwortung bei der Betreuung von Immobilienwerten im mehrstelligen Millionenbereich. Persönliche  Eindrücke von Studierenden aus dem Studiengang Facility Management im Video verdeutlichten, dass die Hochschule in Sigmaringen ein fachlich breit aufgestelltes Studienangebot, eine gute Ausbildung und sehr gute Berufsaussichten erfolgreich mit einer familiären Studienatmosphäre verbindet.
Zum Abschluss konnten die Schülerinnen und Schüler Herrn Prof. Dr. Stoll und zwei Studierende aus dem Studiengang Pharmatechnik mit ihren Fragen löchern. Unter anderem wurde gefragt, was der Unterschied zwischen Studium und Schule sei und was im Studium alles auf einen zukommt. Die Studierenden konnten von ihren Anfangszeiten an der Hochschule berichten und dass ein  Studium viel mit Selbstorganisation und Eigenverantwortung zu tun hat.  Während Schüler verpflichtet sind im Unterricht anwesend zu sein, können Studierende selbst entscheiden, ob  sie an einer Vorlesung teilnehmen möchten oder ihr Wissen aus anderen Quellen erarbeiten wollen. Bei der Frage Studium oder Ausbildung waren sich beide Studenten einig, dass diese Entscheidung  von jedem Schüler anhand seiner Interessen selbst getroffen werden muss. Prof. Stoll war es wichtig, den Schülern die Angst vor einer falschen Studienwahl zu nehmen. Das modulare Bachelor- und Mastersystem erleichtert die Anerkennung von Studienleistungen beim Wechsel des Studienganges oder der Hochschule. Außerdem gibt es die Möglichkeit nach einer ersten Ausbildung im Bachelorstudiengang berufliche Erfahrungen zu sammeln und anschließend über ein Masterstudium auch fachlich ganz neue Wissensgebiete und berufliche Möglichkeiten zu erschließen. Die Möglichkeit, einfach in der Freizeit Vorlesungen an einer Hochschule besuchen und sich einen eigenen Eindruck von einem Studium machen zu können fanden einige der Schülerinnen und Schüler ebenfalls sehr interessant.
Der begleitende Lehrer der Liebfrauenschule Herr Dreher befand, dass der Tag für seine Schüler sehr erfüllend und abwechslungsreich  gewesen war. In seinem Unterricht wurde noch viel über die Eindrücke dieses Besuches diskutiert und das Feedback der Schüler war: „wir wurden schon ganz nahe an das Studium herangeführt“ und „was die Hochschule Sigmaringen zu bieten hat, ist enorm“.
Herr Dreher meinte sogar, es sei deutlich spürbar, dass die Schüler jetzt motivierter ihre Abitursvorbereitungen angehen würden, weil sie sich ein klares Bild davon machen könnten, welche Möglichkeiten nach der Schule auf sie warten.
Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen und die beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich sehr über das tolle und sehr positive Feedback und die rege Beteiligung der Besucherinnen und Besucher der Liebfrauenschule. Über ein Wiedersehen beim Studieninformationstag am 19.11.14 oder bei der Karrierebörse am 12.11.2014, beim Schnuppern in einer Vorlesung oder beim Studienstart nach dem Abitur würden sich alle freuen. Alle waren sich einig, dass solche Besuche in Zukunft wiederholt werden sollten. Jeden einzelnen Schüler und jeder Schülerin der Liebfrauenschule wünschen wir von der Hochschule einen erfolgreichen Verlauf der Abitursprüfungen und hoffen, dass der Besuch die individuelle Entscheidung, „Studium oder Ausbildung“  - was mache ich nach dem Abitur -  etwas erleichtern konnte.
Niki Bleibaum,  6.PHT
 
 
 
 

 

 

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