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Berufsbild/Studienziele

 

Das Berufsbild des Maschinenbauingenieurs

Im Maschinenbauingenieur nur den Fachingenieur der Maschinenbaubranche zu sehen, das wäre eine völlig falsche Einengung. Den Schlüssel zum Verständnis des Begriffes liefert die Übersetzung in die meisten anderen Weltsprachen - mechanical engineer, ingenieur mecanicien, ingegnere meccanico, Mechanik-Ingenieur, d. h. der Maschinenbauingenieur ist ein Ingenieurberuf, der sich historisch aus den Grundlagen der Mechanik und der materiellen Gestaltung entwickelt hat. Mit den Fachkollegen der Elektrotechnik bildet der Maschinenbauer eine der beiden Grundsäulen der Ingenieurwissenschaften. Nahezu jedes technische Produkt kann zerlegt werden in einen mechanischen und elektrischen Teil. Beide Fachkollegen, der Maschinenbauer und der Elektrotechniker, bringen bei der Produktentwicklung ihre fachspezifische Kompetenz ein, wobei die Grenzen zwischen Mechanik und Elektrik immer fließender werden. Ein Maschinenbauingenieur hat sein Einsatzfeld damit nicht nur im Maschinenbau als eine der größten Branchen der deutschen Wirtschaft in der diese durch die Entwicklungen ihrer Ingenieure einen hervorragenden Weltruf genießt und einer der weltgrößten Exporteure ist, sondern auch und vor allem in allen anderen Bereichen der Wirtschaft wo technische Produkte erdacht, gestaltet, hergestellt betrieben und betreut werden. Beispiele dafür sind die anderen Branchen der deutschen Wirtschaft wie: Chemische Industrie, Straßenfahrzeugbau, Metallwaren, Stahl- und Leichtmetallbau, Energietechnik, Luft- und Raumfahrtechnik, Feinmechanik und Optik, Schiffbau usw. wie auch im öffentlichen Dienst (Bundesbahn, Bundeswehr, Verwaltungen) oder der Dienstleistungsbereich (Ingenieurbüros, Unternehmensberatungen, TÜV, Versicherungen, ...) wo überall Maschinenbauingenieure tätig sind. Entsprechend hoch ist der Bedarf.

  1. Nach wie vor sind über die Hälfte aller Akademiker, die in der freien Wirtschaft eingestellt werden, Ingenieure. Sie stellen damit die größte Gruppe unter den Akademikern dar, denn Ingenieure sind es, die technische Produkte entwickeln, konstruieren, fertigen und alle damit verbundenen Hightech- Dienstleistungen anbieten. Und dies wird auch so bleiben - heute, morgen und in Zukunft, da die Bundesrepublik als hochentwickeltes rohstoffarmes Land mit im Weltvergleich hohen Sozial- und Umweltstandards von der Schaffung hochtechnologischer Güter und entsprechendem Know-how abhängig ist. Sie entscheiden sich damit für einen Beruf, der bei der Gestaltung unserer Zukunft eine Schlüsselfunktion einnehmen wird, denn eine hohe Innovationsfähigkeit unserer Wirtschaft ist die entscheidende Voraussetzung, um in der Zukunft Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. .
  2. In Deutschland gibt es zur Zeit kanpp 900.000 Ingenieure, Tendenz trotz der Probleme am Arbeitsmarkt steigend. Grund: die weiterhin zunehmende Technisierung unserer Welt erfordert eine immer höhere Qualifikation. So bietet eine sorgfältig ausgewählte akademische Ausbildung immer noch die beste Basis, um sich am Arbeitsmarkt behaupten zu können. Dazu kommt noch der demographische Wandel (geburtenschwächere Jahrgänge) als dessen Folge sich gute Arbeitsmarktaussichten insbesondere für gut ausgebildete Fachkräfte ergeben.
  3. Innerhalb der Ingenieure stellen die Maschinenbauingenieure die größte Gruppe dar. Grund: das klassische Ingenieurstudium des Maschinenbaus bietet heute wie in der Vergangenheit die breiteste Grundausbildung in den Ingenieurwissenschaften und eröffnet damit die universellsten Einsatzmöglichkeiten in der späteren beruflichen Praxis. Letztendlich werden Maschinenbauingenieure eben überall dort eingesetzt, wo technische Produkte entwickelt, konstruiert, gefertigt, vertrieben und betreut werden. Jüngste Untersuchugen des Institutes der Deutschen Wirtschaft zum zukünftigen Ingenieurbedarf bestätigen, dass der Maschinenbauingenieur auch in Zukunft mit Abstand die Nr. 1 auf der Wunschliste der Unternehmen bleiben wird. Was nur wenige wissen: die Maschinenbaubranche hat in den letzten Jahren Arbeitsplätze abgebaut. Gleichzeitig hat sich aber die Zahl der im Maschinenbau tätigen Ingenieure erhöht.

Aufgrund der Vielfalt der Einsatzfelder und der Breite der Ausbildung überdecken die Arbeitsbereiche des Maschinenbauingenieurs ein ausgesprochen breites Spektrum verschiedenartiger Themen des technischen und industriellen Lebens. In praktisch jedem produzierenden Betrieb stellen Maschinenbauingenieure das wesentliche Kontingent der Fach- und Führungskräfte im technischen Bereich dar.
Einige Tätigkeitsbereiche von Maschinenbauingenieuren seinen hier genannt:

  • Forschung/Entwicklung
  • Konstruktion
  • Fertigung/Produktion/Automatisierung
  • Qualitätssicherung
  • Montage/Inbetriebnahme
  • Arbeitsvorbereitung/PPS
  • Materialwirtschaft und Logistik
  • Verkauf und Vertrieb
  • technische Beratung und Projektierung
  • technische Geschäftsführung

!Tipp: Beginnen Sie, regelmäßig Stellenanzeigen für Fach- und Führungskräfte in überregionalen Zeitungen (FAZ, Die Welt, Süddeutsche Zeitung, vdi nachrichten) oder im Internet zu lesen. So erfahren Sie immer aktuell, was spätere Arbeitgeber von Ihnen erwarten, welche Studiengänge gefragt sind und welche Zusatzqualifikationen die Marktchancen erhöhen.

 

Die Meinungen unserer Maschinenbaustudenten
Maschinenbau-Ingenieur - Der Beruf mit Zukunft

Rainer Faißt (25), Ebingen, 4. Semester:
"Ich finde, dass man durch das Maschinenbaustudium nicht nur fachspezifische Kenntnisse erwirbt, sondern auch seine Allgemeinbildung beträchtlich erweitert. Die Fächer sind sehr vielseitig. Ich denke, dass die Chancen auf einen Job gut sind."

Guiseppe Scozzarella (23), Meßstetten, 2. Semester:
"Ich wollte schon immer Ingenieur werden, und die Fachhochschule Albstadt-Sigmaringen bot sich an. Wenn ich mit meinem Studium fertig bin, sehen die Möglichkeiten im Beruf bestimmt gut aus. Man liest das auch immer wieder in der Zeitung, dass es einen Aufschwung in dem Bereich geben wird und dass in ein paar Jahren ein Ingenieurmangel herrschen wird."

Claudia Schlaich (21), Tailfingen, 2. Semester:
"Schon in der Schule gefiel mir Technisches Werken besser als der Kochkurs. Nach meiner Lehre zur Industriemechanikerin schien mir das Maschinenbaustudium einen Versuch wert. Ich bin der festen Überzeugung: Für meine Zukunft stehen die Chancen nicht schlecht."

Wolfgang Abrell (26), Balingen, 9. Semester:
"Ich schreibe bereits an meiner Abschlussarbeit. Ich denke schon, dass Ingenieure in Firmen wieder gefragter sein werden. Nach der Mechanikerlehre passte dieses Studium ideal. Der Standort Albstadt war natürlich auch ein Grund für die Studienwahl."