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Auslandserfahrungen unserer Maschinenbaustudenten

 

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Mesut Kazar, 7. Semester Maschinenbau
 Mesut Kazar, 7. Semester Maschinenbau







































































  "Mein erstes Praxissemester absolvierte ich im SS 2003 in der 14 Mio. Metropole Istanbul, auch bekannt als das Tor zum Orient. Bei der Suche half mir unser Auslandbeauftragter Herr Prof. Dr.-Ing. J. Schimonyi. Mit ihrer fast dreitausendjährigen Geschichte ist Istanbul eine der ältesten noch bestehenden Städte der Welt. Istanbul ist das Kultur- und Wirtschaftszentrum der Türkei. Die Stadt ist zwei geteilt. Sie erstreckt sich sowohl auf der europäischen wie auf der asiatischen Seite des Bosporus und ist damit die einzige Stadt der Erde, die auf zwei Kontinenten liegt. Die Brücken am Bosporus verbinden Europa mit Asien. Die Geschichte der Weltstadt reicht bis ins Jahre 658 v.Chr. Die knapp 2700 Jahre haben ihre Spur hinterlassen. Die Altstadt von Istanbul wurde 1985 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Die Weltstadt ist multikulturell geprägt und bietet für jedermann etwas. Besonders erwähnenswert ist die riesige Anzahl an historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Mein Arbeitgeber, die Firma Elba band, war im Stadtteil Avcillar. Die Firma stellt Klebebänder und Beschichtungsfolien aus Kunststoff (Protection Films) für jegliche Art von Oberflächen her (z. B. für Monitore, Fensterrahmen. Stahlprofile, Karosserien, etc.). Die Firma ist mit knapp 150 Mitarbeitern ein mittelständisches Unternehmen. Der Absatzmarkt reicht von Spanien, Israel, Frankreich, .... bis in die Sowjetunion. Auf Grund der zunehmenden Globalisierung und der beabsichtigten Aufnahmen der Türkei in die EU expandieren der Markt und die Unternehmen in der Türkei sehr stark und weisen eine sehr dynamische Entwicklung auf. Es war sehr interessant ein Praxissemester in diesem Umfeld zu absolvieren. Ein gewisses Problem kann das Lernen der Sprache darstellen, aber für jemanden der dieses Problem nicht hat ist es wirklich sehr interessant. Ich bekam als ein Projekt die Inbetriebnahme einer Maschine, welche in einem internationalen Team aufgebaut worden ist. Kostenpunkt etwa 4 Mio. $. Aufgrund des guten Wachstums der Firma wurden auch viele neue Maschinen gekauft für die ich in meinem Praxissemester die Layoutplanung machen durfte. Die Abläufe in einem türkischen Unternehmen sind schon etwas anders als in einem deutschen Unternehmen. Es gibt weniger Reglementierungen und mehr Freiheiten. Es wird auch mehr improvisiert, was für Unternehmen die sich dynamisch entwickeln, von Vorteil sein kann, wenn man es zu nutzen versteht. Faszinierend war die Aufbruchsstimmung die im Unternehmen (und auch in der Türkei) herrscht. Ich wurde unterstützt und gefordert, ich profitierte vor allem vom globalen Absatzmarkt des Unternehmens. Das Praktikum brachte mir auf interkulturelle sowie auch auf fachlicher Ebene sehr viel. Dies will ich später im Berufsleben nicht missen.

Mein zweites Praktikum absolvierte ich im größten Werk von DaimlerChrysler do Brasil Ltda.(DCBR). Das Werk liegt im Süden Brasiliens, im Stadtteil São Bernando do Campo (ABC Gebiet), der Stadt São Paulo und gehört dem deutschen Konzern der DaimlerChrysler AG an. Aufgebaut im Jahre 1956, ist dieses Werk für die Produktion von Lastkraftwagen und Omnibussen (ohne Fahrgastzelle) für den nord- und den südamerikanischen Markt zuständig. Die Hauptaufgabe des Werks ist die Produktion. Entwicklung wird hier nicht betrieben. Man findet jedoch auch hier ingenieurmassige Tätigkeiten. So werden zum Beispiel die deutschen Konstruktionen, an die hier auftretenden Anforderungen angepasst. In meinem Praxissemester war ich in der Abteilung P/Q (Product Qualidade Strategia), der Strategischen Qualitätsmanagement-Abteilung beschäftigt. Um mit diesem Projekt anfangen zu können musste ich erstmal Einblick in alle Bereiche der Qualitätsüberwachung und -lenkung nehmen. Um diese näher kennen zu lernen erhielt ich eine Einführung in Montagelinien der in São Bernando verwendeten Motoren und Getrieben sowie den Bereichen des Chemischen Labors. Fahrzeugerprobung, Produktionsplanung und Steuerung, die Konstruktionsabteilungen, Auditierung sowie der Aftersales-Service waren ebenfalls zwingend notwendig um zu verstehen, wie man Qualitätsprobleme erkennt, bzw. diese richtig interpretiert. Dies war die Voraussetzung um vorhandene Mängel an die richtigen Stellen zu melden, so dass sie beseitigt werden können."

   

 

 

Jörg Pflug, 7. Semester Maschinenbau
 Jörg Pflug, 7. Semester Maschinenbau









  "Salut tout le monde, Ich habe mein 2. Praxissemester in ANGERS, Frankreich bei der Firma Bosch - Systèmes de Freinage - absolviert. Die FH Albstadt-Sigmaringen pflegt ein Austauschprogramm mit der Hochschule ISAIP. So konnte ich im Vorfeld des betrieblichen Aufenthaltes einen 5-wöchigen Kurs zusammen mit anderen Studenten aus verschiedenen Ländern Europas durchlaufen. Neben einer intensiven Schulung der französischen Sprache in Wort und Schrift lernte ich viele neue Aspekte hinsichtlich Kultur/Politik in Frankreich & Europa kennen. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, diverse technische Vorlesungen (z. B. Projektmanagement, Kommunikationstechnik ...) zu besuchen. Während meiner Zeit im BOSCH-Werk von Angers zeigte sich, dass MAB-Ingenieure/-innen, die nicht nur über das nötige Know-how im technischen Bereich verfügen, sondern auch zusätzliche Fähigkeiten besitzen wie z. B. in französischer Sprache zu kommunizieren, 'Mangelware' darstellen und bei vielen deutschen Unternehmen, die mit unseren französischen Nachbarn sozusagen 'Hand in hand' arbeiten, sehr gefragte und benötigte Leute sind ... C'est une grande chance, n'est-ce pas?! Alors, on y va ..."

 

 

Karin Schittenhelm, 7. Semester Maschinenbau
 Karin Schittenhelm, 7. Semester Maschinenbau   "Mein zweites Praxissemester habe ich bei der Firma TOX-Pressotechnik in Chicago, Illinois, USA absolviert. Für den Auslandsaufenthalt habe ich ein Stipendium der Philipp-Matthäus-Hahn-Stiftung, einer Organisation mit Sitz in Albstadt, erhalten. Das halbe Jahr in den USA war eine sehr tolle Erfahrung. Ich konnte nicht nur mein Fachwissen erweitern, sondern auch vieles über die Denkweise der Amerikaner lernen. Fazit: Wer die Möglichkeit hat, einen Studienaufenthalt im Ausland zu verbringen, der sollte sie unbedingt nutzen und Amerika ist die Krönung. Die Vereinigten Staaten sind ein großer Markt und die englische Sprache ist in den Firmen ein Muss."

 

 

Harald Lehmann, 7. Semester Maschinenbau
Harald Lehmann, 7. Semester Maschinenbau

"Als im Winter 1999 bei mir die Entscheidung anstand, wo ich mein zweites praktisches Studiensemester ableisten könnte, kam in mir der Wunsch auf, dies im Ausland zu absolvieren. Ich bewarb mich bei Groz-Beckert und bekam eine Stelle bei Groz-Beckert Portuguesa (GBP). Das GBP-Werksgelände liegt ca. 6 km südlich von Porto in Valadares. Während meines Aufenthaltes erhielt ich Einblicke in die Mentalität der dort lebenden Menschen. Ebenso lernte man ein Land bei einem längeren Aufenthalt abseits der Touristenströme von einer ganz anderen Seite kennen. Hinzu kommt auch die Erfahrung, wie man sich als Ausländer in einem fremden Land fühlt. Die sprachlichen Barrieren zu Beginn wurden immer kleiner. Fazit: Es war ein voller Erfolg!!!"

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