KI in der Hochschullehre: Erfolgreicher Austausch an der Hochschule
Albstadt/Sigmaringen. Wie lässt sich Künstliche Intelligenz sinnvoll in Studium, Lehre und Prüfungen einsetzen? Welche Kompetenzen müssen Studierende künftig erwerben, und wie verändert KI die Rolle der Lehrenden? Diese Fragen standen bei der Herbsttagung der Akademie Ausgezeichnete Hochschullehre Lehre an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen im Mittelpunkt. Die Veranstaltung fand gemeinsam mit dem Tag der Lehre statt und wurde durch ein Promotionskolloquium für Doktorandinnen und Doktoranden ergänzt.
Lehrende und Hochschulangehörige diskutierten in Vorträgen, Workshops und Gesprächsrunden, wie KI die Hochschulbildung verändert und wie sich neue Technologien didaktisch sinnvoll einsetzen lassen. Eine digitale Keynote von Ben Lenk-Ostendorf von der TU München gab Einblicke in sogenannte „AI Guides“ und die Frage, wie sich neue Technologien schnell und in größerem Umfang in der Lehre erproben lassen. Weitere Programmpunkte widmeten sich unter anderem dem Einsatz von KI in Prüfungen, dem verantwortungsvollen Umgang mit KI sowie KI-gestützten Lernassistenten. Ein Besuch der Forschungsfabrik am Standort Sigmaringen schlug zudem die Brücke zur industriellen Anwendung von Künstlicher Intelligenz.
„Nach rund einem Jahr Vorbereitung war es schön zu erleben, wie aus vielen Ideen ein gemeinsames Programm geworden ist“, sagt Prof. Dr. Maximilian Wolf, Mitglied der Akademie Ausgezeichnete Hochschullehre und maßgeblich an der Organisation beteiligt. „Besonders wertvoll waren für mich der offene Austausch über gute Hochschullehre, die kontroversen Diskussionen und die vielen persönlichen Begegnungen.“
Die Verbindung der drei Formate schuf Raum für unterschiedliche Perspektiven: Während der Tag der Lehre aktuelle Fragen der KI-Bildung an der Hochschule aufgriff und in einer Posterausstellung zahlreiche Lehrprojekte an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen in den Fokus stellte, brachte das Lehrforum engagierte Lehrende aus verschiedenen Hochschulen zusammen. Das Promotionskolloquium bot Doktorandinnen und Doktoranden Gelegenheit zur Vernetzung und zum Austausch über ihre wissenschaftliche Arbeit.
Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam von Prof. Dr. Maximilian Wolf, Prof. Dr. Clemens Möller, Jennifer Krämer, Dr. Christina Sick und Christiane Lieb sowie weiteren Beteiligten. Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig der hochschulübergreifende Dialog ist, um den Einsatz von KI in der Bildung fachlich fundiert, verantwortungsvoll und praxisnah weiterzuentwickeln.

