BWL-Studierende entwickeln Ideen für die Besucheransprache der Heuneburg – Stadt Pyrene
Albstadt/Sigmaringen. Wie lassen sich Marketingbudgets regional optimal einsetzen und bislang ungenutzte Besucherpotenziale erschließen? Mit dieser praxisnahen Fragestellung haben sich BWL-Studierende der Hochschule Albstadt-Sigmaringen im Modul Change Management unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Haupt beschäftigt.
Über mehrere Monate arbeiteten die Studierenden gemeinsam mit den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg (SSG) an einer geografischen Marktpotenzialanalyse für die Heuneburg – Stadt Pyrene. Ziel des Projekts war es, auf Basis von Besucher-, Tourismus- und Strukturdaten regionale Potenziale zu identifizieren und Empfehlungen für eine datenbasierte Marketing- und Budgetstrategie zu entwickeln.
Den Abschluss bildete die Präsentation der Projektergebnisse an der Hochschule vor Ina Schultz, Leiterin der Heuneburg – Stadt Pyrene. Die Studierenden stellten ihre Analysen und Handlungsempfehlungen vor und diskutierten diese gemeinsam mit der Praxispartnerin. So werteten die Studierenden unter anderem die Besuchsmotive sowie die Herkunft der Besucherinnen und Besucher aus und leiteten daraus Empfehlungen für die zukünftige Besucheransprache ab.
Die Kooperation verdeutlicht den Mehrwert der Zusammenarbeit von Hochschule und Kooperationspartner. „Die Zusammenarbeit hat gezeigt, welchen Mehrwert die Verbindung von wissenschaftlicher Expertise und praktischer Anwendung bietet“, sagt Ina Schultz. „Für die Heuneburg ist diese Kooperation weit mehr als ein einzelnes Projekt – sie liefert neue Impulse, eröffnet neue Perspektiven und stärkt zugleich den Kultur-, Bildungs- und Forschungsstandort im Landkreis Sigmaringen.“
Auch für die Hochschule zeigt das Projekt beispielhaft den Mehrwert anwendungsorientierter Lehre. „Die Studierenden konnten ihr im Studium erworbenes Wissen auf eine reale strategische Fragestellung anwenden und gleichzeitig einen konkreten Beitrag für ein bedeutendes Kulturdenkmal der Region leisten“, sagt Martin Haupt. Die enge Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Praxis ermögliche dabei einen wertvollen Wissenstransfer, von dem beide Seiten profitieren.

