Pressemitteilung Life Sciences Referat für Kommunikation und Marketing

Fairtrade trifft Forschung: Steuerungsgruppe zu Gast in der Forschungsfabrik

Albstadt/Sigmaringen. Wie können Forschung, nachhaltige Innovation und fairer Handel gemeinsam Zukunft gestalten? Darum ging es bei einem Treffen der Fairtrade-Steuerungsgruppe des Landratsamt Sigmaringen in der Forschungsfabrik der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Denn fairer Handel beginnt im Alltag: beim Einkauf, in der Schule oder im Vereinsleben. Dass jeder durch bewusste Entscheidungen zur Veränderung beitragen kann, wurde unter anderem auch bei diesem Treffen wieder deutlich.

Im Mittelpunkt standen der Austausch zu nachhaltiger Entwicklung und fairem Handel sowie aktuelle Forschungsaktivitäten der Fakultät Life Sciences. Der Landkreis Sigmaringen ist seit Juni 2024 offiziell als Fairtrade-Landkreis ausgezeichnet. Bei dem Treffen wurden zudem erste Vorbereitungen für die diesjährige „Faire Woche“ im September getroffen.

Unter dem Motto „Gemeinsam Fairtrade leben“ diskutierten die Teilnehmenden neue Projekte mit regionalen Erzeugern sowie Möglichkeiten, fairen Handel weiter in Alltag, Bildung und Forschung zu verankern. Prof. Dr. Andrea Maier-Nöth engagiert sich bereits seit mehreren Jahren aktiv in der Steuerungsgruppe und vertritt dort die Hochschule.

Die Dekanin der Fakultät Life Sciences, Prof. Dr. Carola Pickhardt, begrüßte die Gäste und betonte die enge Verbindung zwischen Fairtrade und den Forschungsfeldern der Hochschule. Projekte in den Bereichen Ernährung, Sensorik, Verbraucherakzeptanz, Lebensmitteltechnologie, Mikrobiologie und nachhaltige Verpackung leisteten direkte Beiträge zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. „Fairer Handel und nachhaltige Entwicklung gehören untrennbar zusammen“, sagte sie. „Faire Handelsbeziehungen fördern nachhaltige Entwicklung, während Forschung und nachhaltige Innovation den fairen Handel stärken und zukunftsfähig machen.“

Bei Führungen und Fachvorträgen erhielten die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten – unter anderem im Ernährungs- und Verbraucherforschungsbereich, im mikrobiologischen Labor sowie am Sustainable Packaging Institute (SPI). Dabei wurde deutlich, wie die Forschungsarbeiten dort direkt dem fairen Handel zugutekommen – beispielsweise durch innovative Ansätze in der Lebensmittelverarbeitung und nachhaltigen Verpackung.