Pressemitteilung Maschinenbau Referat für Kommunikation und Marketing

Neue Vertiefungsrichtungen im Maschinenbau: Fokus auf Pharma und Lebensmittel

Albstadt/Sigmaringen. Der Studiengang Maschinenbau an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen wächst weiter: Neben den bisherigen Vertiefungsrichtungen Konstruktion/Leichtbau sowie Mechatronik/Autonome Systeme kommen ab dem kommenden Wintersemester zwei neue Spezialisierungen hinzu. In Kooperation mit der Fakultät Life Sciences erweitern die Bereiche Pharma und Lebensmittel das Studienangebot.

Damit reagiert der Studiengang auf den steigenden Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren in zwei stark wachsenden Branchen. Beide Bereiche suchen Fachkräfte, die Maschinen und Anlagen nicht nur entwickeln, sondern gezielt auf die besonderen Anforderungen von Produktion, Qualität und Sicherheit in der Pharma- und Lebensmittelindustrie ausrichten können. 

Der Studiengang bleibt dabei bewusst breit aufgestellt: Die Studierenden erhalten zunächst eine solide ingenieurwissenschaftliche Grundausbildung im Maschinenbau, doch bereits ab dem ersten Semester kommen fachspezifische Inhalte aus den Bereichen Lebensmittel- und Pharmatechnik hinzu. So entsteht ein Studienprofil, das klassische Maschinenbaukompetenzen mit anwendungsnahen Life-Science-Themen verbindet.

„Die Kombination aus Maschinenbau und Life Sciences schafft ein starkes Alleinstellungsmerkmal“, erklärt der Maschinenbau-Professor Dr. Vincenzo Forcillo von der Fakultät Engineering. Absolventinnen und Absolventen seien branchenübergreifend einsetzbar und hätten sehr gute Perspektiven – sowohl in der Region als auch international. „Besonders die Pharma- und Lebensmittelindustrie bietet stabile und zukunftssichere, von der KFZ- Industrie unabhängige Arbeitsplätze mit attraktiven Verdienstmöglichkeiten.“

Auch Studiendekan Prof. Dr. André Heinrietz betont die strategische Bedeutung der neuen Ausrichtung: „Mit den neuen Vertiefungsrichtungen reagieren wir gezielt auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes. Unser Ziel ist es, Studierende frühzeitig für spezialisierte Branchen zu qualifizieren und ihnen gleichzeitig eine breite ingenieurwissenschaftliche Basis zu vermitteln, die langfristig vielfältige Karrierewege eröffnet.“

Inhaltlich setzt das Studium auf eine breite technische Ausbildung: von Konstruktion und Werkstofftechnik über Produktion und Mechatronik bis hin zu modernen Themen wie IT, Sensorik und Einsatz von künstlicher Intelligenz im Ingenieurwesen. Ergänzt wird das Angebot durch moderne Studienmodelle wie duale Studienvarianten, Teilzeitstudium oder praxisintegrierte Formate.

Die neuen Vertiefungen greifen zentrale Zukunftsthemen auf: „Verfahrenstechnik, Reinraumtechnik sowie grundlegende Inhalte aus Lebensmittel- und Arzneimittelproduktion werden früh in das Studium integriert“, erklärt Prof. Dr. Andreas Schmid von der Fakultät Life Sciences. „Absolventinnen und Absolventen stehen zahlreiche Einsatzfelder offen – von der Anlagenentwicklung und -konstruktion über digitale Produktionssysteme bis zu technischer Beratung oder Projektmanagement.“ 

Mit den neuen Vertiefungsrichtungen stärkt die Hochschule gezielt die Verbindung von Technik und Life Sciences und bietet Studierenden ein Studienangebot, das praxisnah, zukunftsorientiert und klar auf den Arbeitsmarkt ausgerichtet ist.