Innovative Lehre: Hochschule richtet Scale-up-Raum ein
Albstadt/Sigmaringen. Wie lernen Studierende am erfolgreichsten? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Hochschule Albstadt-Sigmaringen intensiv und setzt dabei auf moderne Lehr- und Lernkonzepte. Ein sichtbares Ergebnis ist der hybride Scale-up-Raum am Campus Albstadt, dessen Einrichtung maßgeblich von Prof. Dr. Michael Wendlandt initiiert wurde.
Scale-up verfolgt einen konsequent studierendenzentrierten Ansatz: „Im Gegensatz zu klassischen Vorlesungssituationen bedeutet Scale-Up für die Studierenden selbst aktiv zu werden, was gerade in der Anfangsphase des Studiums entscheidend für den Lernerfolg ist“, erklärt Michael Wendlandt. „Gruppentische, digitale Whiteboards sowie moderne Medientechnik schaffen eine fruchtbare Lernumgebung. Studierende können so gemeinsam Lösungen entwickeln und bekommen dabei laufend Feedback durch die Lehrenden, die die Rolle von Lerncoaches übernehmen.“
Eine Besonderheit des Albstädter Konzepts ist die hybride Ausrichtung. Studierende können sowohl vor Ort als auch online an den Lehrveranstaltungen teilnehmen und arbeiten dennoch aktiv und gemeinsam in ihren Teams. Durch die technische Ausstattung werden digital zugeschaltete Teilnehmende unmittelbar in die Gruppenarbeit eingebunden – als säßen sie mit am Tisch.
„Lehre verändert sich stetig. Unser Anspruch ist es, unseren Studierenden die bestmöglichen Lernbedingungen zu bieten und dabei wissenschaftlich fundierte Lehrkonzepte mit moderner Technologie zu verbinden“, sagt Michael Wendlandt. „Mit dem hybriden Scale-up-Raum schaffen wir eine Lernumgebung, die aktives Lernen, Zusammenarbeit und Flexibilität gleichermaßen fördert.“
Weltweit setzen bereits zahlreiche Hochschulen auf das Scale-up-Konzept. Mit dem hybriden Raum am Campus Albstadt zeigt die Hochschule Albstadt-Sigmaringen, wie innovative Lehrformate erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden können. Damit unterstreicht sie ihren Anspruch, Lehre kontinuierlich weiterzuentwickeln und den Anforderungen einer zunehmend digitalen und vernetzten Hochschulwelt gerecht zu werden.


