Seelische Gesundheit geht uns alle an – ob im Studium, im Arbeitsalltag oder privat
Um Beschäftigte und Studierende der Hochschule Albstadt‑Sigmaringen in belastenden Situationen zu unterstützen, stehen ausgebildete MHFA‑Helfer*innen (Mental Health First Aid) als erste Ansprechpersonen bereit.
MHFA bedeutet „Erste Hilfe für psychische Gesundheit“.
Unsere zertifizierten MHFA‑Helfer*innen hören zu, ordnen gemeinsam die Situation ein und zeigen passende Unterstützungsmöglichkeiten auf. Sie bieten eine vertrauliche, kostenlose und niedrigschwellige Orientierung – ohne Therapie, ohne Coaching und ohne Verpflichtungen.
Damit möchten wir ein Angebot schaffen, das frühzeitig entlastet, Hemmschwellen senkt und Wege zu weiterer Hilfe eröffnet.
FAQs
- Stress, Überforderung oder Erschöpfung
- Schwierigkeiten im Studium oder Arbeitskontext
- Sorgen, Ängste, Grübeln
- Belastende Lebenssituationen
- Orientierung zu Beratungsstellen
- Unterstützung bei Krisenerkennung
Die Hochschule Albstadt‑Sigmaringen setzt sich dafür ein, ein Umfeld zu schaffen, in dem Gesundheit, Wohlbefinden und gegenseitige Unterstützung aktiv gefördert werden. Psychische Belastungen können in jedem Lebensabschnitt auftreten – während des Studiums, im Arbeitsalltag oder im privaten Umfeld. Mit dem MHFA‑Angebot wird ein wichtiger Beitrag zur Prävention und Entstigmatisierung psychischer Herausforderungen geleistet.
- Stärkung von Gesundheit, Resilienz und Chancengleichheit
MHFA unterstützt dabei, frühzeitig auf Belastungen aufmerksam zu machen und Orientierung zu bieten. Dies trägt dazu bei, die individuelle Resilienz zu stärken und gleiche Unterstützungsmöglichkeiten für alle Hochschulangehörigen zu schaffen – unabhängig von Funktionen, Rollen oder Hintergründen.
- Entstigmatisierung psychischer Belastungen
Offener, respektvoller und vorurteilsfreier Umgang mit psychischer Gesundheit ist ein zentraler Bestandteil eines modernen Bildungs- und Arbeitsumfelds. MHFA hilft, Hemmschwellen abzubauen, den Austausch zu erleichtern und Signale ernst zu nehmen, ohne zu bewerten oder zu pathologisieren.
- Stärkung der Prävention und frühzeitigen Unterstützung
Niedrigschwellige Ersthilfe ermöglicht es, Herausforderungen früh zu erkennen und geeignete Wege der Unterstützung vorzuschlagen, bevor Belastungen größer werden. MHFA schafft damit eine früh einsetzende Form der Hilfe, die Orientierung gibt und handlungsfähig macht.
- Niedrigschwellige Ansprechstelle für alle Hochschulangehörigen
MHFA‑Helfende sind direkt erreichbar und bieten eine vertrauliche Anlaufstelle für Studierende und Beschäftigte. Es handelt sich um ein Angebot ohne bürokratische Hürden, ohne Wartezeiten und ohne Verpflichtungen. Ziel ist es, unkompliziert erste Schritte der Unterstützung anzubieten und bei Bedarf weiterführende Angebote aufzuzeigen.
Wie läuft ein Erstkontakt ab?
- Eine Kontaktaufnahme erfolgt direkt mit einer/einem MHFA‑Helfer*in –persönliche Kontaktaufnahme, per E‑Mail oder über Microsoft Teams.
- Die ansprechbare Person kann frei gewählt werden.
- Nach der ersten Kontaktaufnahme wird gemeinsam ein passender Rahmen für das Gespräch festgelegt.
- Möglich sind persönliche Treffen vor Ort, Gespräche über Microsoft Teams oder ein kurzer einleitender Austausch.
- Ablauf und Dauer werden flexibel nach Bedarf abgestimmt.
- im Gespräch besteht die Möglichkeit, Anliegen in einem geschützten Rahmen darzustellen.
- MHFA‑Helfer*innen unterstützen bei der Orientierung, sortieren die Situation gemeinsam und zeigen geeignete nächste Schritte auf.







