Hochschule Albstadt-Sigmaringen wirbt internationales Forschungsprojekt MEDALP ein
Mit der erfolgreichen Einwerbung des Projekts MEDALP ist es gelungen, eine weitere internationale Forschungsinitiative an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen zu verankern. Besonders hervorzuheben ist die Rolle von Prof. Dr. Corinna Hempel, die den Förderantrag im Rahmen des BMFTR-Programms PRIMA (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area) gemeinsam mit einem internationalen Konsortium erfolgreich eingeworben hat. Mit der Bewilligung wurde zudem die Finanzierung einer Promotionsstelle für Kara Heidtmann gesichert, die das
Projekt insbesondere im Bereich der Konsumentenforschung maßgeblich bearbeiten wird.
Die Hochschule ist damit Teil eines europäischen Verbundprojekts mit neun Partnerorganisationen aus sieben Ländern. MEDALP vereint Expertise aus Wissenschaft und angewandter Forschung in Bioingenieurwesen, Lebensmittelwissenschaft sowie Agrar-, Umwelt- und Sozialwissenschaften und stärkt die internationale Sichtbarkeit der Hochschule in einem zentralen Zukunftsfeld nachhaltiger Ernährungssysteme.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung nachhaltiger und kostengünstiger Proteinprodukte aus der Kombination von Mikroalgen und mediterranen Hülsenfrüchten, abgestimmt auf regionale Ernährungsgewohnheiten und kulturelle Präferenzen. Dabei sollen sowohl ökologische und ökonomische Herausforderungen der Produktion als auch sensorische und akzeptanzbezogene Hürden adressiert werden.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Konsumentenperspektive: Untersucht werden Wahrnehmung, Akzeptanz und Kaufbereitschaft neuartiger Proteinprodukte sowie die zugrunde liegenden Einflussfaktoren. Auf dieser Basis werden Zielgruppen identifiziert und Kommunikationsstrategien entwickelt, die eine spätere Markteinführung frühzeitig unterstützen.
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