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Digitale Forensik Hochschulzertifikat

Datenträger-Forensik

Programm
Digitale Forensik

Abschluss
Einzelzertifikat

Modulnummer
M111

Themenbereich
IT-Forensik, Datenträger

Leistungpunkte
5

Sprache
deutsch

Dozent
Prof. Dr. Martin Rieger

Gebühren
1155 €

Dauer
8 Wochen

Präsenzveranstaltungen
Albstadt/Balingen

Onlineanteil
ca. 85%

Modulinhalte

  • Übersicht der Speichermedien: Festplatten, Flashspeicher, SSD; Speicher-Server und Cloud; prinzipielle Analysemöglichkeiten; Forensische Software kommerziell und Open Source
  • Festplattentechnik: Aufbau, Arten, Standards, Schnittstellen, Partitionssysteme, Formatierung
  • Forensische Sicherung von Datenträgern und Informationen: Lesen des Originals, Schreiben und Integritätsprüfung der Kopie; Duplikation und logische Sicherung
  • Datenträgeranalyse: Auswerten von Partitionsinformationen und von versteckten/gelöschten Bereichen; Formate, Methoden, Werkzeuge
  • Besondere Problemstellungen: verschlüsselte Datenträger, SSD-Korrosion
  • Methodik der Datenträgeranalyse in Kategorien nach Brian Carrier: Dateisystem-, Inhalt-, Metadaten-, Dateinamen-, Anwendungs-Kategorie; bilden von Timelines
  • FAT-Dateisystem: Analyse in Kategorien an praktischen Beispielen; Besonderheiten von Zeitstempeln und Allokationsalgorithmen
  • Ext-Dateisystem: Analyse in Kategorien an praktischen Beispielen; Besonderheiten der Blockstruktur und der Versionen; forensische Auswertung des Journals und gelöschter Metadaten
  • NTFS-Dateisystem: Analyse in Kategorien an praktischen Beispielen; Besonderheiten der MFT und deren forensische Auswertung; verschlüsselte Datenträger; forensische Auswertung von Zeitstempeln

Lernergebnisse, Kompetenzen

Wissen

Die Studierenden kennen Aufbau, Strukturen und Wirkungsweisen der Dateisysteme FAT, NTFS und EXT. Die Studierenden kennen verschieden Konzepte zum Partitionieren zum Zusammenfassen und Aufteilen vor physischen und logischen Datenträgern.

Fertigkeiten

Die Studienreden sind in der Lage, auch komplex angelegte Datenträger forensisch korrekt zu duplizieren und zu sichern. Die Studierenden können nach dem Stand der Technik auch komplex angelegte digitale Spuren in verschiedenen Dateisystemen analysieren und die resultierenden Erkenntnisse aufbereiten.

Sozialkompetenz

Die Studierenden sind in der Lage, die Ergebnisse ihrer Analysen einem fachkundigen Kreis zu erläutern und mit Experten dazu eine Diskussion zu führen. Die Studierenden gehen verantwortlich damit um, dass ihre Berichte für andere entscheidende Auswirkungen haben können.

Selbstständigkeit

Sind in der Lage komplexe Aufgabenstellungen selbstständig zu bearbeiten, den eigenen Fortschritt adäquat zu bemessen und die gewonnenen Erkenntnisse zu überdenken.

Teilnahmevoraussetzung

  • Obligatorisch: Kenntnisse aus den Modulen M101, M102, M103, M104, M105, M106, M107
  • Empfohlen: Grundlegende Erfahrungen mit dem forensischen Sichern und Auswerten von digitalen Spuren

Prüfungsform

Klausur + Laborarbeit

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