Beschäftigung als Hilfskraft

Sie haben die Möglichkeit an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen als studentische/wissenschaftliche  Hilfskraft  in Forschung und Lehre (z.B. als Tutor) oder auch als Hilfskraft nach TV-L tätig zu werden. Nachfolgend finden Sie die entsprechende Informationen und Anträge!

Coronavirus (SARS-CoV-2) - Sonderregelungen für den Zeitraum vom 01.03. - 31.10.2020

Versicherungsrechtliche Beurteilung von gerinfügigen und kurzfristigen Beschäftigungen

Das Coronavirus spielt auch im Alltag von Minijobber eine große Rolle. Wichtig für alle Hilfskräfte und auch für alle Arbeitgeber ist die versicherungsrechtliche Beurteilung aufgrund der Erhöhung der Zeitgrenzen für den Zeitraum vom 1. März - 31. Oktober 2020 im Bereich von kurzfristigen und geringfügigen Beschäftigungen:

  • Kurzfristige Beschäftigung - hier wird die Zeitgrenze übergangsweise vom 1.3.-31.10.2020 von drei Monaten (bzw. 70 Arbeitstage) auf fünf Monate (bwz. 115 Arbeitstage) angehoben. Bei der kurzfristigen  Beschäftigung muss der AG keine Sozialbeiträge entrichten und der AN erhält ein höheres Nettogehalt! Hier ist es wichtig, dass die Hilfskraft auf dem Formblatt LBV 42101s den Punkt 2.5. ausfüllt!
  • Geringfügige Beschäftigung - hier darf das max. Entgelt von 450 Euro/Monat übergangsweise vom 1.3. - 31.10.2020 gelegentlich überschritten werden, ohne dass dies zur Beendigung der geringfügigen Beschäftigung führt.

Des Weitern hat die Minijobzentrale die häufigsten Fragen in einem Fragen- und Antworten-Katalog  zusammengestellt: FAQ´s Coronavirus Minijobzentrale

Formulare und FAQ´s zum Thema Hilfskräfte:

Komplette Anträge für die Tätigkeit als Hilfskraft:

Dokumentation:

Sonstiges (pdf´s bitte mittels Acrobat öffnen, um Online-Eingabe zu nutzen!) :

Die meisten Hiwi-Stellen bzw. Tutorienstellen werden direkt von den jeweiligen Instituten gesucht - und gefunden.

Wenn Sie an einem Hiwi-Job interessiert sind, schauen Sie regelmäßig auf die "schwarzen Bretter" der Hochschule, besuchen Sie Fakultäten/Abteilungen auf unsere Homepage oder fragen Sie einfach persönlich oder per E-Mail bei den Fakultäten/Abteilungen nach z.B. bei Sekretariate, Professoren, Laborleiter/Innen, Bibliotheksmitarbeiter/Innen, Referat für Kommunikation und Marketing (RKM), Rektorat, Verwaltung, Technische Abteilung, alle Organisatoren von Veranstaltungen, etc.

 

Arbeitsverhältnisse als studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft gemäß §57 Landeshochschulgesetz (LHG) werden befristet geschlosen und beruhen auf dem Gesetz über befristete Arbeitsverhältnisse in der Wissenschaft (WissZeitVG)!

Die Beschäftigung erfolgt nebenberuflich. Die Arbeitszeit muss daher weniger als die Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit von Vollbeschäfttigten betragen. Übersteigt die Arbeitszeit aller paralell laufenden Arbeitsverträge insgesamt 20 Stunden/Woche, verlieren Studierende Ihren Studierendenstatus. Dies hat zur Folge, dass Sie sozialversicherungspflichtig (in der Kranken-, Ren­ten-, Pfle­ge­ver­si­che­rung) werden. Auch kann es Auswirkungen auf BaFöG, Kindergeld, etc. haben!  Ausnahme z.B.: bei Beschäftigung während den Semesterferien!

Voraussetzungen und Vergütung:

  • Studentische Hilfskräfte (§57 Satz 2 LHG) können als Tutoren beschäftigt werden oder führen Tätigkeiten in Forschung und Lehre aus! Sie müssen in einem Studiengang an einer deutschen Hochschule immatrikuliert sein (Nachweis: Immatrikulationsbescheinigung). Damit die Beschäftigung als geringfügig gilt, darf das Entgelt nicht höher als 450,00 € sein. Somit ergibt sich bei dem aktuell geltenden Stundensatz von 10,01 € die maximale Beschäftigung von 44,5 Std./Monat, bei kurzfristig oder Werkstudent auch mehr Stunden möglich (Infos: Minijobzentrale)

  • Wissenschaftliche Hilfskräfte (§57 Satz 1 LHG) können als Tutoren beschäftigt werden oder führen Tätigkeiten im Bereich Forschung und Lehre aus. Die Art der Tätigkeit muss einen ersten Hochschulabschluß erfordern und sie haben somit eine abgeschlossene Hochschulausbildung nachzuweisen (Nachweis: Abschlusszeugnis Bachelor, o.a.). Damit die Beschäftigung als geringfügig gilt, darf das Entgelt nicht höher als 450,00 € sein. Somit ergibt sich bei dem aktuell geltenden Stundensatz von 11,64 € die maximale Beschäftigung von 38,5 Std./Monat, bei kurzfristig oder Werkstudent auch mehr Stunden möglich (Infos: Minijobzentrale)  

  • TV-L Hilfskräfte führen administrative Tätigkeiten aus, die nicht der Forschung und Lehre zugeordnet werden können. Eine Tätigkeitsbeschreibung ist beizufügen! Bei einer Beschäftigung über 2 Monate ist zwingend der PR (Personalrat) zu beteiligen - Die Unterlagen müssen mind. 4 Wochen vor Arbeitsbeginn der PA  vorliegen! Die Stundenvergütung richtet sich nach Ihrer  individuellen TV-L Einstufung und dem Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst der Länder (TV-L)! Der max. Beschäftigungsumfang im Rahmen einer geringfügige Beschäftigung ist abhängig von der TV-L Einstufung.

 

Die Beschäftigung einer Hilfskraft inkl. aller Anlagen ist der Personalabteilung 2 Wochen bzw bei T-VL Aushilfskräften 4 Wochen vor Arbeitsbeginn über die Fakultätssekretariate einzureichen.

  1. Zunächst ist der Antrag "Beschäftigung einer Hilfskraft" auszufüllen und mit allen geforderten Angaben und Unterschriften über das entsprechende Fakultätssekretariat bei der Personalabteilung (Frau Ruther) einzureichen.
  2. Handelt es sich um einmalige Arbeitseinsätze (Karrierebörse, Tag der Technik, etc.) können nach Absprache mit Fr. Ruther (ruther@hs-albsig.de) die Stunden durch den Betreuer per E-Mail nachgereicht werden!
  3. Die Personalabteilung prüft die eingereichten Unterlagen auf Formfehler, meldet die Daten dem LBV, verschickt die Unterlagen (ausgefüllte Formblätter, Bescheinigungen, etc.) an das LBV und erstellt den Arbeitsvertrag. Dieser geht in 2facher Ausfertigung zusammen mit dem vorbesetzten Dokumentationsformular an die Hilfskraft, welche eine Ausfertigung des Arbeitsvertrags unterschrieben der Personalabteilung zurücksenden muss.
  4. Erst nach Vorliegen des - von beiden Seiten unterschriebenen Arbeitsvertrags - darf die Tätigkeit aufgenommen werden.
  5. Die Hilfskraft muss die erbrachten Arbeitsstunden entsprechend § 17 Mindestlohngesetz mittels des Formulars "Dokumentation der täglichen Arbeitszeit" termingerecht eintragen und vom Betreuer bestätigen lassen. Die Dokumentation muss jederzeit für Prüfzwecke einsehbar sein! Nach Vertragsende muss die Dokumentation beim Betreuer oder in der Fakultät abgegeben werden.
  6. Entgelt: Entsprechend der Aktenlage wird vom LBV (Landesamt für Besoldung und Versorgung) das Entgelt berechnet und wird zum Ende des Monats ausbezahlt. Voraussetzung hierfür ist, dass die Unterlagen spätestens zum 15ten des Monats dem LBV vorgelegen haben! Sie erhalten pro Beschäftigung nur eine Lohnabrechnung vom LBV. Diese wird auch in Ihrem pers. Kundenportal hinterlegt: www.lbv.bwl.de – Kundenportal – Pers.Nr. und Passwort.

Mehr Informationen für die Beschäftiung von Hiwis entnehmen Sie bitte auch unserem Leitfaden

  • Mit dem Arbeitsvertrag erhalten Sie u.a. das mit Ihren Daten vorbelege Formular "Dokumentation der täglichen Arbeitszeit" zugeschickt. Dieses können Sie HIER ohne Vorbesetzung als Excel-Formular downloaden!
  • Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit ist auf dem Formular Dokumentation der täglichen Arbeitszeit binnen sieben Tagen nach Erbringung der Arbeitsleistung einzutragen (§17 MiLoG). Hierbei ist unbedingt die Pausenregelung nach §4 ArbZG zu beachten! Auch der in Absprache mit dem Betreuer genommene Urlaub, Krankheitstage oder genehmigte Zeitzuschläge sind auf der Dokumentation einzutragen!
  • Nach Beschäftigungsende ist  binnen einer Woche die ausgefüllte und vom Betreuer abgezeichnete Dokumentation der Hochschule (Sekretariat bzw. Abteilung) unaufgefordert einzureichen!
  • Werden vereinbarte Arbeitsleistungen durch die Hilfskraft nicht erbracht ist dies umgehend der Personalabteilung zu melden, damit gegebenfalls das Entgelt ausgesetzt bzw. zurückgefordert werden werden kann!

 

Mindestlohngesetz (MiLoG): Nach §17 des Gesetztes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohn (MiLoG) sind wir seit 01.01.2015 verpflichtet, für geringfügig Beschäftigte (nach § 8 Absatz 1 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch) Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit binnen 7 Tage nach Erbrinung der Arbeitszeit aufzuzeichnen und dieses Dokument für mindestens zwei Jahre aufzubewahren. Ein Verstoß gegen diese Verpflichtung stellt eine Ordnungwidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße von bis zu 30 Tsd. Euro gahndet werden kann.

Beschäftigungsarten: Die Beschäftigungsart entscheidet über die Höhe der Abgabenlast in der Sozialversicherung u.a. - siehe hierzu Tabelle "Beschäftigungsarten StudJobs im Vergleich". Wichtig: Die Studierenden sind selbst für ihre Sozialversicherungs- und Steuerpflicht verantwortlich.

Kurzfristige Beschäftigung nach §8 Abs.1.Nr.2 SGB IV;  hier die wichtigsten Punkte:

  • Es gibt keine Lohnobergrenze
  • Die Beschäftigung ist auf max. 3 Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr begrenzt. ACHTUNG: Vorrübergehende Erhöhung der Zeitgrenzen aufgrund SARS-COV-19 im Zeitraum vom 01.03.-31.10.2020 auf max. 5 Monate oder 115 Arbeitstage!
  • Alle kurzfristige Beschäftigungen werden summiert
  • Die Beschäftigung darf nicht berufsmäßig ausgeübt werden, das heißt sie muss von untergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung sein und darf nicht auf Dauer angelegt sein
  • Der AN ist sozialversicherungsfrei
  • Der AG zahlt ca. 2-3 % Sozialversicherungsabgaben
  • Es besteht Dokumentationspflicht der täglichen Arbeitszeit entsprechend §17 MiLoG
  • Wichtig: Auf dem Formblatt LBV 42101s ist zwingend der Punkt 2.5. auszufüllen!

Geringfügige Beschäftigung §8 Abs.1.Nr.2 SGB IV;  hier die wichtigsten Punkte:

  • Das Arbeitsentgelt liegt unter 450,01 €/Monat
  • Alle geringfügige Beschäftigungen in dem Zeitraum werden summiert
  • Der AN ist in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung versicherungsfrei
  • Es besteht Rentenversicherungspflicht, von der sich der AN auf Antrag (LBV 45201 ) auch befreien lassen kann
  • Nur der AG zahlt Sozialabgaben (ca. 28%)
  • Es besteht Dokumentationspflicht der täglichen Arbeitszeit entsprechend §17 MiLoG

Werkstudent § 27 Absatz 4 Satz 1 Nummer 3 SGB;  lesen Sie hierzu bitte unbedingt VORAB die ausführliche Dokumentation der Minijob-Zentrale; hier die wichtigsten Punkte:

  • Verdienst über 450 €/Monat
  • Max. Beschäftigung: 20 Std./Woche während der Vorlesung (in den Semesterferien auch länger)
  • Werksstudenten unterliegen bei der Sozialversicherungspflicht ausschließlich der Versicherungspflicht in der Rentenversicherung (451 €- 850 €: 5%- 21% vom Brutto-Verdienst und ab 850 €: 9,35% - Stand: 01-2020)
  • Krankenversicherungsschutz ist Sache des Studierenden. In der Regel sind Studenten über ihre Eltern in der gesetzlichen Krankenversicherung als Familienangehörige beitragsfrei mitversichert. Dies gilt jedoch nur, solange bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden. Spätestens wenn Studierende im Rahmen des Werkstudenten-Privilegs arbeiten, müssen sie sich i.d.R. selbst krankenversichern. Die Krankenkassen bieten hierfür i.d.R. kostengünstige Tarife für Studierende an
  • Das Einkommen wird auf Kindergeld und BAföG angerechnet
  • Werkstudenten müssen immatrikuliert sein! Bei einer Exmatrikulation während des Beschäftigungszeitraums, gilt der Studierende nicht mehr als Studierender ab dem Zeitpunkt, an dem der er über das Gesamtergebnis seiner Prüfungsleistung unterrichtet wird.
  • Folgende "Studierende" sind KEINE Werksstudenten: Promototionsstudenten, Stipendianten, Studierende im Urlaubssemester, Unterbrechungen beim Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium unterbrechen auch das Werkstudenten-Privileg
  • Werkstudenten unterliegen an der HSAS ebenfalls der Dokumentationspflicht der täglichen Arbeitszeit
  • Lohnsteuerpflicht besteht je nach Lohnsteuerklasse erst ab einem bestimmten Betrag (bitte informieren Sie sich)

Die Studierenden sind selbst für ihre Sozialversicherungs- und Steuerpflicht zuständig - siehe auch Beschäftigungsart.

Kurzfristige Beschäftigung: Der AN ist sozialversicherungsfrei.

Geringfügige Beschäftigung: Der AN obliegt nur der Rentenversicherungspflicht mit einen Beitragsanteil von 3,7 %, sofern er nicht schriftlich mittels Formblatt LBV 45201 gegenüber dem Arbeitgeber die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht beantragt! Die Befreiung gilt für alle zeitgleich ausgeübten geringfügigen Beschäftigungen und kann für die Dauer der Beschäftigung nicht widerrufen werden. Der volle Rentenversicherungsbeitrag ist mind. von einem monatlichen Entgelt von 175,00 € zu zahlen! Erfolgt bei einem Entgelt von weniger als 175 € keine Befreiung von der Rentenversicherungspflicht, ist der AG Anteil von 15% bis zum vollen Pflichtbeitrag vom Beschäftigten selbst zu entrichten! Die beitragsfreie Familienversicherung über die Eltern in der gesetzlichen Krankenversicherung bleibt bestehen. Hinweis: Bevor sich ein AN für die Befreiung von der Rentenversicherung entscheidet wird eine individuelle Beratung  der rentenrechlichen Auswirkungen der Befreiung bei der Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung empfohlen. Das Servicetelefon der DRV ist kostenlos unter der 0800-10004800 zu erreichen. Aus den Pauschbeträgen erwachsen dem AN bei der Rentenverrechnung Vorteile in Form eines Zuschlags an ENTGELTPUNKTEN, aus dem wiederum in begrenzten Umfang WARTEZEITMONATE ermittelt werden! Der AG hat bei einer geringfügigen Beschäftigung ca. 30% Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten (KV: 13%, RV: 15% und Umlage)

Werksstudent: Der AN muss nur Beiträge zur Rentenversicherung entrichten - diese sind nach Einkommen gestaffelt.

 

Die Studierenden sind selbst für ihre Sozialversicherungs- und Steuerpflicht zuständig. Bei Fragen zur dazu wenden Sie sich bitte direkt an Ihre/n LBV-GehaltssachbearbeiterIN.

  • Das LBV wendet die elektronische Lohnsteuerkarte (ELStAM) an! Ihre Steuermerkmale werden somit anhand Ihrer Steuer-ID beim Bundeszentralamt für Steuern (ELStAM-Datenbank) abgefragt! Haben Sie noch keine ELStAM Nummer, so können Sie diese hier beantragen.
  • Bei Angabe der Steuerklasse 1 bis 5 geht das LBV von einer Hauptbeschäftigung aus. Entsprechend sehen wir uns bei Angabe der Steuerklasse 6 als Nebenarbeitgeber.
  • Es ist möglich die Tätigkeit pauschal zu versteuern. Hierzu bitte das LBV-Formblatt 47101 ausgefüllt einreichen

Arbeitszeit: Der Umfang der Arbeitszeit ist im Arbeitsvertrag festgelegt. Die Lage der Arbeitszeit, also deren Verteilung auf die Wochentage, hingegen nicht. Die Tätigkeit ist in Absprache mit dem Betreuer i.d.R. an Werktagen in der Zeit von 6.30 - 20.00 Uhr zu erbringen und zu dokumentieren. Übersteigt die Arbeitszeit aller Arbeitsverträge (mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen und auch anderen Arbeitgebern) insgesamt 20 Stunden, werden Studierende voll sozialversicherungspflichtig, da die überwiegende Arbeitskraft dem Erwerb und nicht dem Studium dient. Ausnahme z.B.: bei Beschäftigung während den Semesterferien!

Pausenregelung: Die Arbeitszeit darf max. 10 Stunden am Tag betragen, es ist jedoch unbedingt die Pausenregelung zu beachten (§4 ArbZG)!. Bei mehr als 6 Stunden ununterbrochener Arbeitszeit besteht die Pflicht auf eine Pause von min. 30 Minuten. Ab 9 Stunden Arbeitszeit muss erneut eine Pause von mind. 15 Minuten erfolgen!

Zeitzuschlag: In Bezug auf Arbeiten ausserhalb von Werktagen (z.B. bei Messen, o.a.) verweisen wir auf den §10 ArbZG! Zeitzuschläge sind von der Hilfskraft über den Betreuer oder die Personalabteilung zu beantragen! Hierfür bitte das Formular SHK_Zeitzuschlag   ausfüllen und beim Betreuer oder der Personalabteilung einreichen. Der berechneten Zeitzuschlag wird dann auf der Dokumentation eingetragen! Bei Nachtarbeit ist zu beachten, dass diese VORAB bei der Personalabteilung bzw. beim Personalrat zu beantragen und zu genehmigen ist!

Die Beantragung einer Dienstreise (dies betrifft auch die Fahrt zwischen den Hochschulstandorten) erfolgt mittels des Antrags auf Gehmigung einer Dienstreise !

Voraussetzungen/Informationen:

  • Es besteht ein gültiger Arbeitsvertrag mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen
  • Der Dienstreiseantrag ist vor Antritt der Reise vom Dekan schriftlich zu genehmigen
  • Auf dem Dienstreiseantrag ist zwingend anzugeben welche dienstlichen Aufgaben in wessen Auftrag die Dienstreise erforderlich macht! 
  • Mit der Abrechnung der genehmigten Dienstreise erfolgt gegebenenfalls auch die Erstattung von Fahrkosten (bei Nutzung des Privat PKW o.a.)
  • Die Fahrzeit gilt als Dienstzeit und muss auf der "Dokumentation" eingetragen werden!

Unfall: Unfälle während der Arbeitszeit bzw. Wegeunfälle müssen sofort der Abteilung Personal gemeldet werden! Das Ausfüllen des entsprechenden Formulars als Meldung an die Unfallversicherung ist umgehend zu veranlassen. Alle Hilfskräfte sind bei der Unfallkasse Baden-Württemberg gegen Arbeitsunfälle und Berufserkrankungen versichert. Versicherungsschutz besteht nur, bei Vorliegen eines gültigen Vertragsverhältnisses!

Sonderurlaub: Hilfskräften können auf Antrag Sonderurlaub ohne Fortzahlung der Vergütung gewährt werden. Dienstliche und betriebliche Verhältnisse sind dabei zu berücksichtigen.

Mutterschutz/Elternzeit: Wenn die studentische Hilfskraft schriftlich ihr Einverständnis erklärt, kann sie ihre Tätigkeit bis zur Entbindung weiter ausüben. Mutterschutz ab dem Tag der Entbindung ist in Anspruch zu nehmen

Das Beschäftigungsverhältnis einer studentischen Hilfskraft endet im Regelfall – sofern keine Weiterbeschäftigung erfolgt - mit Ablauf der im Arbeitsvertrag vereinbarten Frist.
Ein vorzeitiges Ende ist in folgenden Fällen möglich:
a) Auflösungsvertrag
b) Ordentliche Kündigung
c) Außerordentliche Kündigung
d) Exmatrikulation
e) Studienabschluss
Abweichend von Buchstabe d) endet das Beschäftigungsverhältnis mit Ablauf des Semesters, in dem die studentische Hilfskraft die letzte Prüfung abgelegt hat. Das Datum ist unverzüglich mitzuteilen. In der Regel tritt mit dem Tag nach der letzten Prüfung Versicherungspflicht in allen Zweigen der Sozialversicherung ein. Die Mitteilung ist auch erforderlich, wenn die letzte Prüfung in einem Bachelor-Studiengang absolviert wurde und ein nachfolgendes Masterstudium beabsichtigt ist.

Hinweis auf die Pflichten von Beschäftigten nach dem SGB III
Im Zusammenhang mit dem Abschluss des befristeten Arbeitsvertrags bzw. mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Kündigung oder Aufhebungsvertrag wird auf Folgendes hingewiesen: Beschäftigte sind verpflichtet, bereits bei einem bestehenden Arbeitsverhältnis frühzeitig vor dessen Beendigung eigenverantwortlich nach einer weiteren Beschäftigung zu suchen (§ 2 Absatz 5 Nr. 2 SGB III). Außerdem sind Beschäftigte, deren Arbeitsverhältnis endet, verpflichtet sich spätestens drei Monate vor dessen Beendigung persönlich bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitsuchend zu melden. Liegen zwischen der Kenntnis des Beendigungszeitpunktes und der Beendigung des Arbeitsverhältnisses weniger als drei Monate, hat die Meldung innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis des Beendigungszeitpunts zu erfolgen. Zur Wahrung dieser Fristen reicht eine Anzeige unter Angabe der persönlichen Daten und des Beendigungszeitpunktes aus, wenn die persönliche Meldung nach terminlicher Vereinbarung nachgeholt wird. Die Pflicht zur Meldung besteht unabhängig davon, ob der Fortbestand des Arbeitsverhältnisses gerichtlich geltend gemacht oder vom Arbeitgeber in Aussicht gestellt wird (§ 38 Abs. 1 SGB III). LBV 41116 – 04/09

 

Die studentische Hilfskraft hat einen Anspruch auf die Ausstellung einer Tätigkeitsbescheinigung über Art und Dauer der Tätigkeit. Die Erstellung von Bescheinigungen erfolgt durch die Personalabteilung. Bitte senden Sie uns ein E-Mail an ruther@hs-albsig.de.

 

Datenschutz:

Wir speichern sämtliche Daten Ihres Arbeitsvertrages auch in elektronischer Form in unserem Personalverwaltungssystem. Einen Datenspiegel über die gespeicherten Daten erhalten Sie gerne auf Anfrage. Die Auszahlung der Bezüge erfolgt durch das Landesamt für Besoldung und Versorgung (LBV) in Fellbach. Die hierfür erforderlichen Daten werden dem LBV elektronisch übermittelt. Bitte beachten Sie auch das Merkblatt zum Datenschutz des LBV (LBV 4000). Weiterer Informationen des LBV zum Thema Datenschutz finden Sie unter: https://lbv.landbw.de/das-lbv/kontakt/datenschutz.              

 

Rechtliche Grundlagen (in der jeweils aktuellen Fassung):      

  • Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG)

  • Teilzeitbefristungsgesetz (TzBfG) 

  • Mindestlohngesetz (MiLoG)

  • Sozialgesetzbuch (SGB)

  • Bundesurlaubsgesetz (BUrlG)Bundesurlaubsgesetz (BUrlG)

  • Landeshochschulgesetz (LPVG)

  • Arbeitszeitgesetz (ArbZG)