• Forschung und Transfer greifen wie Puzzleteile ineinander

Gefördertes Forschungsprojekt

FLEX4FACT | Industrial Cluster Flexibility Platform für sustainable factories to reduce CO2-Emission and to enable the energy transition

Schwerpunkt

NESP

Fakultät

Interdisziplinär

Themenbereich

Nachhaltige Entwicklung

Projektbeginn

01.06.2022

Status

Laufend

Projektende

30.11.2025

Projektbezeichnung

EU-Verbundprojekt

Projekttitel (deutsche Übersetzung)

Industriecluster-Flexibilitätsplattform für nachhaltige Fabriken zur Reduzierung von CO2-Emissionen und der Förderung der Energiewende

Projektbeschreibung

Hintergrund

Am EU-Projekt FLEX4FACT sind insgesamt 23 Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus 5 Ländern beteiligt. Das Projekt dient dazu, ein durchgängiges Ökosystem zu entwickeln, das mit einem modularen Ansatz eine flexible Produktion in der Industrie ermöglicht und dort so die Voraussetzungen für Treibhausgasreduktionen und die Energiewende schafft.

Gesamtvorhabenziel

Das Vorhaben zielt auf die Entwicklung von Lösungen, um starre Produktionsprozesse in flexible umzuwandeln und so eine stromnetzverträgliche und umweltfreundliche Produktion zu erreichen. Über ganz Europa verteilt werden dafür fünf Anwendungsfälle in unterschiedlichen Industriezweigen eingebunden. Die Produktionsprozesse sollen mit Hilfe von digitalen Tools nachgebildet werden, z.B. mittels digitaler Zwillinge, um Flexibilität und Verbrauchsanpassungen in industriellen Prozessen zu prognostizieren und nutzen zu können. Energieeinsparungen sollen durch effizientere Prozesse und die Nutzung überschüssiger Energien, wie z.B. durch Abwärmenutzung, realisiert werden. Die Energieflexibilität kann plattformbasiert aggregiert und an Netzbetreiber oder am Strommarkt vermarktet werden. Die Bereitstellung soll im Rahmen einer modularen, skalierbaren und interoperablen Systemarchitektur für spätere Erweiterungen von Industrieunternehmen erfolgen.

Entwicklungskonzept und Forschungsmethoden

Das Projekt FLEX4FACT zeichnet sich durch seine realen Anwendungsfälle und den modularen Aufbau des Gesamtsystems aus. Die einzelnen Module, wie der Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien, die Datenerfassung der Prozesse, die Auswertung von Energieströmen und Treibhausgasemissionen, die Modellierung der digitalen Zwillinge und die Vermarktungsplattform, werden in einer IT-Systemarchitektur zusammengeführt.

Einen zentralen Baustein stell dabei die Programmierung von digitalen Zwillingen dar, die eine Prognose des Energieverbrauchs und der Energieflexibilität ermöglichen. Ein Vergleich zwischen realen und prognostizierten Daten ermöglicht dabei die kontinuierliche Verbesserung der KI-basierten Modelle. Eine Analyse der Vermarktungsoptionen für Flexibilität auf europäischen Energiemärkten und als Instrumente der Stromnetzstabilisierung gehen in die Schaffung einer gemeinsamen Marktplattform ein.

Teilvorhabenziel der Hochschule Albstadt-Sigmaringen

An der Hochschule Albstadt-Sigmaringen werden insbesondere Aspekte der flexiblen Fahrplangestaltung in Produktionsprozessen durch digitale Tools, Energieeinsparungen und der Vermarktung von Flexibilität an europäischen Märkten wissenschaftlich untersucht.

Schlagworte

Industrie 4.0, Digitalisierung, Plattformen, THG-Emissionsreduktion, Energiewende, Nachhaltigkeit

Forschungsschwerpunkt

NESP | Nachhaltige Entwicklung - Smarte Materialien und Produkte
DITI | Digitalisierung - IT-Security - Industrie 4.0

Projektleitung

Interdisziplinäres Forschungsprojekt der Fakultäten BSM und ENG
Prof. Dr. Jessica Rövekamp

Öffentliches Projekt | EU-Horizont Europa

 

Förderprogramm

FLEX4FACT has received funding from the European Union’s Horizon Europe Research and Innovation Programme under Grant Agreement Project 101058657

Programm:   Horizont Europa
Förderlinie:  HORIZON-CL4-2021-TWIN-TRANSITION-01-21
Call-Topic:  Design and optimization of energy flexible industrial processes (Processes4Planet Partnership) (IA)
Förderkennzeichen:  GA 101058657


zur Projektinfo von SINTEF
zur Projektseite von Steinbeis


zum Förderprogramm Horizont Europa

Projektpartner

23 Partner aus 5 europäischen Ländern sind im Projekt beteiligt, darunter:

  • SINTEF MANUFACTURING AS
  • SINTEF ENERGI AS
  • UNIVERSITAT POLITECNICA DE CATALUNYA
  • INSTITUTO TECNOLOGIVO DE ARAGON
  • STEINBEIS INNOVATION GGMBH
  • EVOLVERE SPA SOCIETA BENEFIT
  • AINGURA IIOT SL
  • WE PLUS SPA
  • CENTRO DI COMPETENZA PER LA SICUREZZA E L'OTTIMIZZAZIONE DELLE INFRASTRUTTURE STRATEGICE START 4.0
  • STANDARD PROFIL SPAIN SA
  • INAVENTA SOLAR AS
  • SEASCUB SPA
  • BARNA STEEL SA
  • UNIVERSITY COLLEGE CORK - NATIONAL UNIVERSITY OF IRELAND, CORK
  • ALTRAN DEUTSCHLAND SAS & CO KG
  • HOCHSCHULE ALBSTADT-SIGMARINGEN
  • INSTITUTT FOR ENERGITEKNIKK
  • RHEINISCH-WESTFAELISCHE TECHNISCHE HOCHSCHULE AACHEN
  • STAM SRL
  • SENER INGENIERIA Y SISTEMAS SA
  • THEBEN AG
Zurück